Projektoren für Business
Home Entertainment: Highend-Beamer von Epson und Toshiba
Neue Projektoren für Business-Anwender stellen Epson und Toshiba vor. Charakteristisch für die tragbaren Epson-Geräte ist die Breitbild-Darstellung bei den Modellen EB-1730W/1725W. Diese ermöglichen eine WXGA-Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Damit will Epson vor allem für Notebooks mit Breitbild-Display das passende Beamer-Pendant schaffen. Die Modelle EB-1720/1725 arbeiten hingegen mit der herkömmlichen XGA-Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Preise:
- 2Toshiba-Projektor mit DLP-Technik
- 3Die Preise:
Die Helligkeit beträgt laut Epson 3000 ANSI Lumen. Daneben sind die nur 1,8 Kilo schweren Geräte mit einem Wireless-Zugang für den kabellosen Anschluss ausgestattet. Die Startzeit liegt laut Hersteller bei sechs Sekunden. Im Eco-Modus, also bei reduzierter Helligkeit, sind die Geräte mit 30 dB(A) ziemlich leise, im hellsten Modus liegt das Betriebsgeräusch bei vernehmlichen 39 dB(A).
Praktisch: Die 3-in-1 USB Display-Funktion verbindet Bild-, Ton- und Kontrollsteuerung in einem einzigen Kabel. Bei den Highend-Modellen EB-1725 und EB-1735W kann der Nutzer bis zu vier Projektoren für die Anzeige mehrerer Bilder oder zu einer großen Anzeige miteinander verbinden. Damit lassen sich beispielsweise Panoramadarstellungen oder Split-Screen-Anzeigen realisieren.
Die Preise:
Toshiba-Projektor mit DLP-Technik
Noch heller als die Epsons sollen die drei neuen Toshibas strahlen. Bis zu 4.000 ANSI Lumen bringen die Modelle t360, t420 und tw420 auf die Leinwand. Die rund vier Kilo schweren Geräte arbeiten mit XGA-Auflösung (1.024 x 768 Pixel). 16:9 ist ebenfalls möglich. Eine Besonderheit ist der Passwort-Schutz beim Start. Das soll die Geräte vor Diebstahl schützen.
Die Toshibas nutzen die Projektionstechnik DLP (Digital Light Processing). Diese Technik arbeitet mit winzigen beweglichen Spiegeln, die jeweils ein Pixel darstellen. Die Spiegel sitzen auf einem Mikrospiegelchip (Digital Mirror Devices, DMD), der nicht größer als ein Fingernagel ist. Bis zu tausendmal in der Sekunde können die Mikrospiegel gekippt werden. Je nach Ansteuerung wirft ein Spiegel das Licht entweder auf die Leinwand oder auf eine im Gerät befindliche Schwarzfläche, was dem Ein- und Ausschalten entspricht.

Bis zu 1.024 Grautöne sind so möglich. Zur Erzeugung von Farben wird weißes Licht durch ein rotierendes Farbrad geleitet, das so Rot, Grün und Blau erzeugt. Die Technik wurde von Texas Instruments entwickelt. Hersteller wie Benq oder LG lizenzieren DLP für ihre Projektoren.


Im Test für die EM: Acer P5270, Epson EMP-1815, Toshiba TLP-XD 3000 sowie Viewsonic PJ-560D. Getestet: Eigenschaften für Home-Cinema und Public-Viewing im kleinen Kreis, zum Beispiel im Vereinsheim. Das Ergebnis: gar nicht mal so schlecht. Die Kandidaten lagen relativ nah beisammen.
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