Netzwelt-Wissen: NAS (Network Attached Storage)
Datenverteilung
Als Administrator lassen sich bei einem NAS-System ähnlich wie bei einem Betriebssystem mehrere Benutzerkonten mit eigenen Logindaten und Zugriffsberechtigungen anlegen. Je nach Preisgefüge des NAS sind die Einstellungen und Softwareunterstützungen sehr vielfältig. Zum Basisumfang gehört meist der Support von Downloads via Bittorrent. Viele NAS-Systeme unterstützen auch das Streamen von Bild-, Musik- und Videodateien - unter anderem per iTunes oder Winamp. Profigeräte bieten zudem Datenbankverwaltungen an.
Bedienung und Arbeitsoberfläche
Bisher nutzten NAS-Systeme vor allem versierte Anwender. Komplizierte Strukturen machten den Home-Server für nicht so kundige User unattraktiv. Heutzutage ist das anders: Die Hersteller stellen per Web-Interface eine sehr einfache Bedienung im Browser bereit. Jeder kann seine Daten aufspielen, freigeben, kopieren oder löschen. Meist besteht das Interface aus einer Menüführung auf der linken Seite und ähnelt dem Explorer in Windows.

Ajax: Web-Oberfläsche im Browser(Klick vergrößert)
Bei den meisten NAS ist dank Ajax nicht einmal ein Handbuch nötig. Ajax ermöglicht dem Benutzer eine asynchrone Datenübertragung zwischen Server und Browser. Die Einstellung werden sofort übernommen, ohne die Web-Oberfläche neu starten zu müssen - eine echte Vereinfachung. Es werden lediglich Teile der Seite oder auch nur Nutzerdaten nachgeladen, die gerade bearbeitet wurden.
Über die Menüführung werden dazu nur die System-Einstellungen durchgeführt. Der eigentliche Datenzugriff erfolgt per Browser, Dateimanager oder Client wie beispielsweise den beliebten Musikplayer Winamp. Das gesamte NAS-System muss man sich als zusätzliche Festplatte im System vorstellen. Wenn Sie zum Beispiel einen USB-Stick anschließen, erscheint dieser bei Windows im Arbeitsplatz als zusätzlicher Speicher - NAS erscheint per LAN unter den Netzwerkverbindungen als Ordner und per USB wie der erwähnte Stick.
Nachteil: Der Preis
Vor einem Kauf schrecken viele potentielle Kunden aufgrund des hohen Preises zurück. Einsteigersysteme mit Festplatte sind zwar bereits für etwas mehr als 100 Euro erhältlich, jedoch sind diese meist deutlich in ihrem Funktionsumfang beschnitten. Ein gutes NAS für Heimanwender mit zwei Festplatten und einer anständigen Ausstattung kostet etwa 300 Euro. Profisysteme mit zwei oder mehr Festplatten, reichlich Schnittstellen und einer umfangreichen Software starten bei circa 400 Euro.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 4 Beiträge
nochmal zur slug Bei Wikipedia nach NSLU2 suchen. Kann den Link als Gast leider nicht posten. Ich find die Slug nur zu unkomfortabel, sonst wäre sie super. Mit Gui wäre das schon...
Gibts eine preiswerte Selbstbauanleitung? Ich hab mal von der Slug gehört (Minipc mit Linux und Usb anschlüssen). Da war es möglich externe Festplatten anzuschließen. Mittlerweile ist das Ding wohl überholt und...
Artikel komplett überarbeitet
Klingt verdammt gut die NAS-Technologie, aber es übersteigt noch mein Budget. hier is auch ne ganz gute erklärung über NAS: ...