Tollkühne Flugmaschinen und ihre Fernsteuerungen
Hubschrauber-Set Easy Battle: Zum Kampf kommt es erst gar nicht
Ähnliche Startschwierigkeiten hat der unbedarfte Fluganfänger mit dem Hubschrauber-Set Easy Battle für 49,90 Euro. Diese Hubschrauber fliegen zwar etwas stabiler, ein echter Zweikampf, wie im Pearl-Katalog versprochen, dürfte jedoch erst mit viel Übung möglich sein. Zunächst besteht die Kunst darin, im Innenraum um die Möbelstücke herumzufliegen. Für die besteht zwar keine Beschädigungs-Gefahr, wohl aber für die filigranen Rotorblätter.
Endlich Spaß: Schwebender Hubschrauber und flatternder Vogel
Wesentlich mehr Freude machen der 3D-Hubschrauber für 29,90 Euro und das Vogel-Modell Spybird für 39,90 Euro. Beide lassen sich gezielt lenken und werden nicht sofort von kleinen Steuer-Fehlern des Piloten aus der Bahn geworfen. Der 3D-Hubschrauber lässt sich einfach starten und landen. Im Zimmer schwebt er so stabil, dass sich kein Anwesender große Sorgen machen muss. Ein unsanftes Aufsetzen federn die kleinen Kufen des Leichtgewichtes gekonnt ab.
Simulus Flugobjekte
Wie das lebende Vorbild hält sich das Modell duch den Flügelschlag in der Luft.
Bei absoluter Windstille lässt sich der Vogel auch draußen durch die Luft gleiten.
Eigentlich soll man sich mit den Hubschraubern einen Kampf liefern, die Herausforderung besteht aber schon darin, ohne fremdes Dazutun nicht abzustürzen.
Die Kampf-Hubschrauber leigen etwas sicherer in der Luft, zeigen sich aber genauso anfällig.
Der Spybird wird anders als seine Mitstreiter nicht von einem Rotor betrieben. Wie sein lebendiges Vorbild bewegt er seine Flügel auf und ab. Über die Schwanzfedern lässt sich die Flugrichtung des Vogels steuern. Eigentlich handelt es sich bei allen Modellen um Indoor-Flugobjekte. Bei absoluter Windstille fühlt sich der Spybird aber auch draußen in seinem Element.
Fazit: Je größer, desto besser
Auch wenn der Preis von knapp zwanzig Euro für einen Mini-Hubschrauber verlockend klingt: Anfänger werden wenig Freude mit ihnen haben. Selbst wer die ersten Flugversuche ganz vorsichtig unternimmt, kann der Steuerung zum Opfer fallen und sich schon nach dem ersten Absturz von dem wenig hochwertigen Hubschrauber verabschieden. Dann lieber zehn bis zwanzig Euro mehr ausgeben und zu den größeren Modellen greifen: Die lassen sich wesentlich einfacher steuern und verzeihen kleine Unfälle.
