Bewacher im Browser: Online-Virenscanner im Vergleich
a-Squared
Etwas mickrig fällt auch bei BitDefender die Auswahl der Scanmethode aus: Nur ein Komplettscan und die Auswahl eines Verzeichnisses sind möglich. Dafür kann der Nutzer sehr genau angeben, was im Anschluss mit den gefundenen Schädlingen gemacht werden soll. Ist der Scanvorgang beendet, liefert BitDefender auf Wunsch einen Report im HTML-Format an.
Auch a-Squared bietet einen Online-Scanner an, der den Schädlingen an den Kragen gehen soll. Internet Explorer ist hier als Browser Pflicht, die ActiveX-Komponente arbeitet angenehmerweise komplett ohne Popups im Browserfenster. Nach dem Download der aktuellsten Virusdefinitionen stellt a-Squared vier verschiedene Modi zur Verfügung: Quick, Smart, Deep und Custom.
Diese Funktionen repräsentieren eine oberflächliche oder vollständige Suche sowie einen Scan, bei dem a-Squared die gefährdetsten Bereiche analysiert. Custom wiederum ermöglicht es dem Benutzer, gezielt Verzeichnisse zu durchsuchen. Gefundene Malware lässt sich in die Quarantäne verschieben und von dort entweder löschen oder wiederherstellen. Einen Statusbericht gibt es optional auch noch.
Fazit: Die Form vollendet
Die Virus-Engines, die in den Online-Scannern arbeiten, sind bereits bei den Software-Lösungen erprobt und damit auf hohem Niveau. Für eine Browser-Lösung als zweite Kontrollinstanz sind eher andere Faktoren ausschlaggebend: Bedienung und Einstellungsmöglichkeiten. Hier macht der Online-Scanner von BitDefender den besten Eindruck, auch a-Squared weiß dank diverser Scanmodi zu überzeugen.

Für einzelne Dateien gibt's Besseres
Wer nur eine einzelne Datei überprüfen möchte, muss sich nicht für die umfangreichen Lösungen der hier vorgestellten Anbieter entscheiden. Hier bieten Kaspersky und Avast spezielle Scanner an, die auf die Hersteller-Server hochgeladen und dort analysiert werden. Allerdings limitiert Kaspersky auf ein Megabyte, bei Avast ist sogar bei 512 Kilobyte Schluss.
Klarer Favorit ist daher der Online-Dienst Virustotal: Hier überprüfen 36 renommierte Scanner die hochgeladene Datei, ein Größenlimit gibt es ebenfalls nicht. Der Clou: Merkt Virustotal bei der Überprüfung der Datei anhand des Hashwertes, dass sie bereits von anderen Nutzern hochgeladen und geprüft worden ist, können wahlweise auch diese Informationen angezeigt werden.



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Ich benutze Linux als OS. Das hat den Vorteil, dass ich mir um Viren keine Gedanken machen muss. Es gibt kaum Viren für dieses OS.