D-Link: Neue Router-Chipsätze, weniger Strahlung

D-Link über seine Green IT-Palette

Leistung, Funktionalität und Kompatibilität bleiben laut des taiwanesischen Herstellers davon unbeeinflusst. Ist an einem Port kein Kabel angeschlossen oder ist das verbundene Gerät abgeschaltet, so wird dieser Port automatisch in einen energiesparenden Standby-Modus versetzt. Die WLAN-Schnittstelle kann ebenfalls spezifisch gesteuert werden. Und tatsächlich sollen sich laut D-Link die Sende-Leistungen der Gerätschaften durch die Regulierungssoftware nicht negativ auswirken.

Werbung

Natürlich kann man mit der D-Link-Software nicht alleine der Umwelt helfen. Die Geräte selbst sollen weniger Wärme abgeben und über den eingesparten Kühlungsaufwand zusätzlich den Stromverbrauch reduzieren. Einige IT-Spezialisten sehen hier auch den nächsten Schritt des Umweltgedankens: Weniger Wärme-Entwicklung im Gerät bedeutet eine längere Lebensdauer der Produkte. Die Bauteile werden durch die geringeren Temperaturen weniger belastet.

Hier haben zum Beispiel die beliebten NAS-Server (Network-Attached Storage) einen kleinen Vorsprung. Die meisten dieser Server-Gehäuse besitzen schon einen Energiesparmodus, der die Festplatte automatisch in den Ruhezustand versetzt und wieder aktiv hochfährt, sobald darauf zugegriffen wird.

Was genau an Geld eingespart werden kann, ist nicht bekannt. Diese Berechnungen sind zu individuell. Doch wenn Rechenzentren durch grüne Hardware Kosten sparen können, ist dies auch im kleinem Stil möglich - gerade wenn man mehrere Rechner angeschlossen hat. Und wenn man die kleinen Eurobeträge außer acht lässt, ist die geringere und kontrollierbare Strahlung allemal ein Interesse wert.

Forum

Eigenen Kommentar schreiben

Preisvergleich für diese Produkte