Netbook Nummer 1: Acer Aspire One 110L im Test
Die Bedienung der Software: Hart, aber benutzerfreundlich
Genauso wie der EeePC von Asus besitzt auch der Acer Aspire One kein internes optisches Laufwerk. Dieses kann aber mittels USB an den Rechner extern angeschlossen werden. Neben dem TFT sind noch eine CrystalEye Webcam mit 0,3 Megapixel Auflösung und ein Mikrofon im Gehäusedeckel eingelassen. Eine integrierte WLAN-Karte mit eigenem Ein- und Ausschalter an der Gehäuse-Vorderseite und eine Soundkarte mit zwei Stereoboxen runden das Hardwareangebot ab. Ab Oktober gibt es sogar noch wahlweise WiMAX oder UMTS dazu.
Damit dem Netbook nicht der Strom ausgeht, kann es entweder über ein externes 30 Watt-Netzteil betrieben werden oder mit dem standardmäßigen drei Zellen Lithium-Ionen-Akku mit 2.200 Milliampere-Stunden Kapazität. Diese reichen für recht gute 140 Minuten im Office-Betrieb oder für 105 Minuten Film-Wiedergabe. Gegen Aufpreis ist noch ein Akku mit sechs Zellen und 5.200 Milliampere-Stunden erhältlich.
Zwar ist das Aspire One gute zwei Zentimeter breiter als der Konkurrent aus dem Hause Asus, dafür lässt es sich auf dem Keyboard auch entspannter mit dem Zehn-Finger-System schreiben. Lediglich die Bedienung der Tasten des Touchpads ist gewöhnungsbedürftig: Der Druckpunkt ist sehr hart, weswegen schon etwas Kraft zum Drücken notwendig ist. Ferner sind diese anstatt unter dem Touchpad seitlich davon angebracht, was eine einhändige Bedienung erschwert.
Acer Aspire One, Teil 2
Das Display ist robust an der Baseunit mittels des Scharniers befestigt.
Der Zellen mit den drei Zellen. Optional sind auch sechs Zellen erhältlich.
Die Software und insbesondere das Betriebssystem lassen sich hingegen sehr einfach handhaben. Das vorinstallierte Linpus Linux Lite bietet eine sehr benutzerfreundliche und vor allem klar gegliederte Oberfläche. Die Eingewöhnungszeit von Windows auf Linux ist deswegen auch sehr kurz. Außerdem ist neben Linux das Standard-Softwarepaket mit einer Version von OpenOffice, One Mail und Messenger installiert.
Für alle, die lieber mit Windows arbeiten, rüstet Acer die Netbooks der X-Serie auch mit Windows XP Home aus. Daneben werden auf diesen Rechnern Adobe Reader, McAfee Internet Security Suite und eine Trial-Version von Microsoft Office 2007 zu finden sein.

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