Vielseitig, stromsparend und mit guter Ergonomie
Netbook Nummer 1: Acer Aspire One 110L im Test
Nachdem Asus mit dem EeePC die Vorreiter-Rolle im Netbook-Segment übernommen hat und damit kräftig Umsatz erwirtschaftet, will die Konkurrenz auch etwas vom Kuchen abhaben. Daher hat Acer ebenfalls einen Mini-Rechner auf den Markt gebracht: Acer Aspire One. Diesen gibt es in vielen bunten Farben, mit verschiedenen Speichermedien und Betriebssystemen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Das Hardwareangebot: Von allem etwas
- 2Die Bedienung der Software: Hart, aber benutzerfreundlich
- 3Fazit und technische Daten
Die Farbkollektion des spiegelnden Gehäuses umfasst Saphirblau und Muschelweiß sowie Goldbraun und Korallenrosa. Als Betriebssysteme kann der Käufer zwischen Linpus Linux Lite (Aspire One L-Serie) oder Windows XP Home (X-Serie) wählen. Die Daten werden entweder auf einer Solid State Drive (SSD) oder einer 2,5 Zoll großen Hard Disk Drive (HDD) untergebracht.
Das Hardwareangebot: Von allem etwas
Im 25 x 17 x 3,3 Zentimeter großen und 978 Gramm schweren Gehäuse des netzwelt-Testrechners befindet sich als Basis des Netbooks ein 945 GME Express Chipsatz von Intel mit integriertem Grafikchip. Dieser befähigt das 8,9 Zoll große LED-Backlight-Display zu einer maximalen Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten. Jedoch ist dieses so verspiegelt, dass je nach Lichteinfall die Sicht doch sehr getrübt ist.
Die Daten verarbeitet ein Intel Atom N270 mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz. Unterstützt wird der stromsparende Prozessor onboard von einem DDR2-Arbeitsspeicher mit 512 Megabyte und 533 Megahertz Taktfrequenz. Der Arbeitsspeicher kann auf maximal 1,5 Gigabyte mittels eines SO-DIMM Moduls erweitert werden. Daten finden auf einer acht Gigabyte großen SSD Platz. Mehr Speicher ist aber auch erst mal nicht nötig, da auf den Rechnern der Aspire One L-Serie Linux installiert ist.
Acer Aspire One, Teil 1
Für Farbige Akzente sorgt die rote Applikation am Scharnier. Daneben der Multi-in-1 Cardreader, zwei USB-Ports und die Buchsen für die Audio-Anschlüsse.
An der linken Gehäuseseite gibts noch einen SD-Slot, einmal USB, einen Anschluss für ein RJ45-LAN-Kabel, VGA-out und der Anschluss für das Netzteil.
Wird die Kapazität des Flash-Speichers doch einmal knapp, so kann dieser mit einer SD-Card erweitert werden, wofür ein Extra-Slot an der linken Gehäuseseite zur Verfügung steht. Dort befinden sich auch ein RJ45-LAN-Anschluss, ein USB-Port, ein VGA-out und die Buchse für das Netzteil. Auf der rechten Seite sind noch Audioanschlüsse, der Kartenleser und zwei USB-Ports vorhanden.

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