Der Montagmorgen aus Sicht der netzwelt

LinuxWorld Expo: Große Zukunft für Pinguin Tux

Montagmorgen. Wir reiben uns noch die Augen nach der grandiosen Show in Peking. Fünf Minuten netzwelt-News lesen und Sie haben wieder klare Sicht auf die IT-Woche. Willkommen in der garantiert olympiafreien Zone.

LinuxWorld
Die LinuxWorld Expo in San Francisco fand diesmal vom 4. bis 7. August statt. Ungefähr 10.000 Besucher wurden gezählt. (Bild: LinuxWorld)

Inhaltsverzeichnis

  1. 1IBM trommelt Linux-Allianz zusammen
  2. 2Linux für Smartphones und MIDs
  3. 3Linux im Terminal 2

Garantiert Microsoft-frei heißt das Stichwort der Woche. Die Flut der Nachrichten, die anlässlich der Konferenz LinuxWorld Expo in San Francisco über die Bildschirme der News-Agenturen flimmern, lässt nur einen Schluss zu: Alles, was nicht Microsoft heißt, schmückt sich derzeit mit Linux.

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IBM trommelt Linux-Allianz zusammen

Ganz vorne mit dabei ist der alte Konkurrent IBM. Die Manager können es wohl immer noch nicht verwinden, dass Microsoft sie in den Achtigerjahren mit MS-DOS über den Tisch gezogen hatte. Jetzt trommelt IBM für den "Microsoft-freien PC". Gemeinsam mit den Linux-Distributoren Red Hat, Novell sowie Canonical/Ubuntu sollen weltweit PC-Hersteller für das Projekt gewonnen werden.

Sie sollen Komplettrechner mit Linux-Betriebssystem und diversen Desktop-Anwendungen ausliefern. Dazu gehört natürlich IBM-Software wie Lotus Notes oder das Büroprogramm Lotus Symphony. Als Kunden hat die Linux-Clique nicht nur Unternehmen, sondern auch Behörden oder Schulen im Auge. Die Zeit scheint günstig, da nur wenige Unternehmen auf das aktuelle Betriebssystem Windows Vista umsteigen wollen.

Linux für Smartphones und MIDs

Im Mobilbereich gewinnt Linux ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Motorola will mit Moto Dev Studio ein Development-Tool für Mobiltelefone mit dem Betriebssystem bringen. Eine Public Preview 0.3 lässt sich von der Entwicklerseite herunterladen. Nach Ansicht der Marktforscher von ABI Research hat das Open-Source-Betriebssystem bei mobilen Internet-Devices (MIDs) in Zukunft gute Chancen. Ab 2013 werden jährlich 50 Millionen MIDs mit Linux-Software verkauft werden, schätzt ABI.

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