Hochauflösende Gigapixel-Bilder
Gigapan: Roboter für riesige Panorama-Aufnahmen
Forscher der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh (USA) haben einen Roboter entwickelt, der Fotografen bei der Erstellung großer Panorama-Bilder hilft. Diese so genannten Gigapixel-Bilder sind nicht nur riesig, sondern können auch sehr stark vergrößert werden. Eine Consumer-Variante des Gigapan getauften Geräts ist sogar für Ottonormal-Fotografen erschwinglich.
Viele kompakte Digitalkameras bieten inzwischen Hilfsfunktionen für die Erstellung von Panorama-Aufnahmen, aber ihre Anfertigung ist trotzdem noch mit viel Arbeit verbunden. Programme wie Autostitch oder PanoramaStudio nehmen einem zwar das Zusammenbasteln der einzelnen Aufnahmen ab, aber die vielen überlappenden Fotos muss man immer noch selbst machen.
Hier setzt der Gigapan-Roboter an. Er klappert mit seiner Kamera den vorgegebenen Bereich in einem Raster von Einzelaufnahmen ab. Der Fotograf muss sich nicht mehr selbst mit der monotonen Erstellung der Einzelfotos des Panoramas beschäftigen. Nur vor Sonnenaufgang sollte der Gigapan fertig sein, es sei denn, man möchte eine Zeitrafferaufnahme erhalten. Für diesen Zweck gibt es schon eine extra Version des Gigapan. Sie ist wetterfest und soll über Jahre regelmäßige Aufnahmen, zum Beispiel aus Naturschutzgebieten, liefern.
Der Name Gigapan steht für Panorama und Gigabytes. Da der Roboter nicht müde wird, kann man ihn auch mit einer Kamera mit Teleobjektiv bestücken und ein Raster aus Hunderten von Bildern erstellen lassen. Mit dieser Technik lassen sich Gigapixel-Bilder erstellen.
Diese Bilddateien, die mehrere Gigabyte groß sein können, zeigen nicht nur eine Panoramansicht. In sie kann man auch sehr weit hineinzoomen. Auf der eigens eingerichten Foto-Community gigapan.org kann man mit jedem Browser, ohne seinen Rechner oder seine Internetleitung zu stark zu beanspruchen, bequem in die hintersten Winkel der Aufnahmen vordringen.
Bisher war solch ein Roboter nur für Forschungseinrichtungen, Behörden oder Fremdenverkehrsinstitutionen erschwinglich. Das ändert sich jetzt. Die Forscher von Carnegie Mellon haben eine Consumer-Variante ihres Gigapan-Roboters angekündigt. Er soll angeblich schon für etwa 500 US-Dollar (etwa 331 Euro) zu bekommen sein und in seiner Halterung soll jede digitale Spiegelreflexkamera Platz haben. Ob und wann das Gerät in Deutschland vertrieben wird, ist bisher leider nicht bekannt.

Möglichst viel aufs Bild bekommen ist die Devise, wenn weitläufige Landschaften oder beeindruckende Aussichten eingefangen werden sollen. Schließlich wollen auch die Menschen zu Hause in den Genuss dieser Schönheit kommen, und Erzählungen reichen da in den seltensten Fällen aus. Dank der Digitalfotografie können mehrere Aufnahmen eines großen Panoramas einzeln aufgenommen und später am Computer zu einem Gesamtbild zusammengesetzt werden. Netzwelt stellt eine einfache und kostenlose Software dafür vor.
Die Magnettechnik des Transrapids macht es möglich: Computermäuse können jetzt auch schweben. Die Forscher der amerikanischen Carnegie Mellon-Universität haben einen Prototypen vorgestellt, der es dem User ermöglicht, Maussignale auf zwei Tausendstel Millimeter genau an den Rechner zu übermitteln.
Ein Team der Carnegie Mellon Universität hat eine Technik entwickelt, mit der es einfacher wird, Fotos mit geografischen Daten zu versehen. Dafür nutzen die Forscher die Foto-Community Flickr und stellen ihre Anwendung auch für die Benutzer des Portals zur Verfügung.
Filmaufnahmen, die auf eine Mausbewegung hin den Rundumblick in die Landschaft gewähren: Solch eine Panorama-Funktion wünscht sich wahrscheinlich jeder Urlauber für seine Videokamera. Die Internetseite des Medienuternehmens Immersive Media zeigt, wie solch ein interaktives Filmerlebnis aussehen kann.
Virtuelle Zeitreisen: Dank der "GigaPan Time Machine" können Nutzer extrem hochauflösende Timelapse-Videos oder Simulationen sowohl vorwärts- als auch rückwärts unterschiedlich schnell laufen lassen und dabei noch zoomen.
"Wu" und "Kong" sind zwei humanoide Roboter, die gegeneinander und gegen Menschen Tischtennis spielen können. Entwickelt wurden die 160 Zentimeter großen Maschinen an der Zhejiang Universität in China.
Panorama-Bilder benötigen normalerweise viel Zeit und Geduld: Mehrere Bilder müssen erst aufgenommen und dann mit einer Software zusammengefügt werden. Der Tamaggo 360-imager ermöglicht dies mit nur einem Klick.







