Download und Installation von "Project X"
Erfolgreich MPEG-Dateien für Cuttermaran demuxen
Jens Fliege
Videoschnitt mit Cuttermaran kann für Einsteiger sehr anstrengend sein. Die Software verweigert von Grund auf das Laden geläufiger Videoformate. Netzwelt verrät, wie Sie die spezielle Demux-Kost erzeugen, die die Freeware so gerne hat.
Inhalt
- Annahme verweigert
- Eiweiß und Eigelb
- Quellenlage dürftig
- Mein Kumpel kann kompilieren
- Bitte eine Bat-Datei
- Wilde Zeilensprünge
- Ein Quickie zur Belohnung
Annahme verweigert
Wer mit Cuttermaran mal eben einen in MPEG-1 oder MPEG-2 komprimierten Film schneiden will, wird schnell merken, dass das leider nicht so "eben mal" möglich ist. Vor dem Schnitt hat der qualitativ hochwertige Schnittmeister Cuttermaran als Hürde Nummer eins das so genannte "Demuxing" gesetzt. Und das muss vor dem Laden der Schnitt-Freeware geschehen.

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Auswahl eingeschränkt: Cuttermaran akzeptiert nur MPV, M1V und M2V
Hürde Nummer zwei: Cuttermaran ist ein reines Schneidewerkzeug, das als spezialisiertes Tool leider nur bestimmte Datei-Formate akzeptiert: MPV, M1V und M2V. Sie können gerne den Windows-Spürhund von der Kette lassen und auf Ihrer Festplatte nach diesen Dateiendungen suchen. Vermutlich wird sich nicht eine einzige MPV-Datei auf Ihrem Rechner befinden und wenn doch ist es mit großer Wahrscheinlichkeit nicht der Film, den Sie gerade bearbeiten möchte. Nix geht also "mal eben" so, daher zurück zum ominösen Demuxen.
Eiweiß und Eigelb
Mit Demuxing bezeichnet man einen vor dem eigentlichen Schnitt häufig notwendigen Vorgang, der eine Videodatei in ihre multimedialen Bestandteile zerlegt. Der Bildstream wird dabei fein säuberlich von der Tonspur getrennt. Im Falle von MPEG-Videos heißt das, dass ein Splitting-Tool zum Beispiel aus einem MPEG-1-Video eine M1V-Datei für das Bild und eine MP2-Datei für den Ton erzeugt. Wenn beide Dateien in einem Verzeichnis liegen, kann Cuttermaran den Bildstream in der M1V-Datei aufrufen und die gleichnamige Tonspur einfach dazu laden. Schon können Sie mit dem Schnitt von Videoszenen beginnen. Doch halt! Noch fehlen ja leider die aufgetrennten Video-Dateien für Bild und Ton.
Lange Zeit war TMPGEnc eines der am häufigsten genutzten Demuxing-Programme. Seitdem Hersteller Pegasys die Freeware in den aktuellen Versionen zu einer ganzen Serie ausgebaut hat, ist das hervorragende Tool dem Kostenlos-Stadium leider entwachsen. TMPGEnc kann nur als 14-tägige Demo für das Demuxen von MPEG-2-Dateien genutzt werden. Im Anschluss sind zwischen 39,95 und 99,95 US-Dollar für den weiteren Gebrauch fällig. Den Demo-Charakter hat übrigens auch die Uralt-Version von der .net-Seite, deren Link Sie in den Links zum Thema weiter unten aufrufen können. Bei der 2.5er-Version ist das Demuxing von MPEG-2-Dateien aber immerhin noch 30 Tage möglich. Zu wenig Spielraum? Es gibt noch eine andere Möglichkeit...
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