Olympia im Netz: So klappt es auch ohne Fernseher

US-Quellen anzapfen

Ein ausgezeichneter Helfer ist auch der kostenlose IPTV-Client Zattoo. Über dieses Programm können Sie Fernsehprogramme am Computer empfangen, ohne dass eine besondere Hardware verbaut sein muss. Der Clou: Auch ARD und ZDF befinden sich im Portfolio von Zattoo, sodass dem Olympia-Vergnügen am Rechner nichts im Wege steht.

Zattoo setzt auf ein hybrides P2P-System, um den Datenstrom zu verbreiten. Zuschauer stellen sich also gegenseitig Teile der Videos zur Verfügung, die Zattoo-Server bieten die Informationen für bessere Sicherheit und Verfügbarkeit ebenfalls an. Netzwelt hat Zattoo ausführlich unter die Lupe genommen und mit anderen IPTV-Clients verglichen.

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Ein Blick über den großen Teich lohnt sich auch bei der Übertragung der Olympischen Spiele. Der TV-Sender NBC plant, während des Sportevents etwa 2.200 Stunden Live-Material über bis zu 20 verschiedene Streams anzubieten. Dazu sollen noch 3.000 Stunden archiviertes Material von den diesjährigen Wettkämpfen angeboten werden, die die User auf Abruf anschauen können.

NBC will sich verständlicherweise auf die Finals und Übertragungen mit US-amerikanischer Beteiligung konzentrieren. Darüber hinaus wollen die Verantwortlichen die Übertragung teilweise nicht live anbieten, um sie in die Primetime legen zu können. Dennoch dürfte sich die umfangreiche Berichterstattung durch NBC auch für deutsche Nutzer lohnen. Den Web-Auftritt finden Sie in den Links zum Thema.

NBC
Eigentlich nur für US-Bürger: NBCOlympics.

NBCOlympics kontrolliert allerdings die Herkunft der Besucher und sperrt IP-Adressen von außerhalb der USA aus. Deshalb sollten sich Interessierte die Hilfe des Anchorfree HotSpot Shields sichern: Diese Freeware baut ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) zwischen dem eigenen Computer und US-amerikanischen Servern auf - das Ergebnis ist eine IP-Adresse aus den USA. Wie das HotSpot Shield genau funktioniert, klärt eine netzwelt-Anleitung.

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