Microsoft formt das Betriebssystem der Zukunft
Midori: Der Tag, an dem Windows stirbt
Windows, das Urgestein der Desktop-basierten IT-Träume, nähert sich seinem Lebensabend. Die Zukunft liegt im Netz, ein Betriebssystem muss sich anpassen - das hat auch Microsoft erkannt und werkelt im Hintergrund an einer Revolution. Der Name: Midori.
Inhaltsverzeichnis
- 1Fensterlose Zukunft
- 2Die Desktopokalypse
- 3Dünnpfiff On-Demand
- 4Virtuelle Genialität
- 5Das Bandbreiten-Equilibrium
- 6Geister der Gewohnheit
Fensterlose Zukunft
Midori wird in eine Zeit hineingeboren, die aus Sicht der Betriebssysteme aufwühlender kaum sein könnte: User klammern sich an XP, misstrauen Vista und mögen auch an den Heiland Windows 7 nicht mehr so recht glauben. Parallel dazu entdeckt eine breite Masse, dass Mac OS X mehr kann als edel aussehen und dass Linux nicht beißt.
Und genau hier tritt Midori auf den Plan, ein bis vor kurzem noch geheim gehaltenes Projekt aus Microsofts Research-Reihen. Midori, das ist japanisch und heißt "grün". Grün wie die Hoffnung womöglich, ein Hoffnungsschimmer angesichts der Tatsache, dass ein Betriebssystem wie Windows mit 20 Jahren Code vermutlich nicht mehr flexibel genug auf den vorherrschenden Online-Trend reagieren kann.
Und in den Forschungslabors von Microsoft scheint es tatsächlich zu grünen, scheint etwas heranzureifen, das den Markt der Betriebssysteme revolutionieren könnte. Denn es lockt mit Buzzwords wie plattformübergreifend, vernetzt, virtualisiert - kurzum, Midori erscheint wie der bytegewordene Traum des Grid-Computings.
Die Desktopokalypse
Die Art der Computernutzung ist auch immer ein Spiegelbild der Gesellschaft. Und diese Gesellschaft strebt aktuell massiv ins Internet. Texte, Bildergalerien, Spiele, die eigene Organisation - all das hat online seinen Platz gefunden. Der Browser hat den Desktop als Schaltzentrale des digitalen Lebens abgelöst.

Wenn Microsoft tatsächlich ein Betriebssystem mit Namen midori auf den Markt bringen sollte, dann gibt es ein unfreies Betriebssystem, dass den selben Namen hat wie ein freier Webbrowser ;)
Ja, im letzten Absatz liegt nämlich die Krux bei der ganzen Sache, die mir als erstes in den Sinn gekommen ist: Es gibt noch etliche Regionen, seien sie nun ländlich gelegen oder städtisch, die breitbandmäßig...
So ein Betriebssystem würde ich mir NIE und wirklich NIE kaufen. Windows und alle nachfolgenden Systeme von Windows werden keinen echten erfolg mehr haben, denn wer kauft bitte für 100 ein OS, welches (wie...
das heißt noch mehr kontrolle als würden wir bisher nicht genug kontrolliert werden dann gibt es ja noch mal auf dem eigenen pc ein wenig privatsphäre so wie ich es verstanden habe ist dann wohl alles was man tut...