Vollwertiger 17-Zöller mit Designelementen
Multimedia für die Massen: Dell Studio 17 im Test
Kurt Müller
Mit der Grafikkonfiguration des Studio 17 ist dann auch eine gute Bildaufnahme mit der integrierten Webcam mit 2,0 Megapixeln möglich. Ebenso können Filme in sehr guter Qualität auf dem Display angesehen werden. Leider ist dieses verspiegelt, sodass bei entsprechendem Lichteinfall der Filmgenuss sehr getrübt wird.
Keilförmiges Klangerlebnis mit gutem Druckpunkt
Das 39,3 x 28,9 Zentimeter große Notebook besitzt ein leicht keilförmiges Design, so ass es eine Dicke von drei Zentimetern vorne und 4,3 Zentimetern hinten - aufgrund des massiven Scharniers - erreicht. Diese Befestigung gewährleistet einen wackelfreien Halt des LCD, vorbildlich.
Die beleuchtbaren Tasten des Keyboards haben einen angenehmen Druckpunkt und ermöglichen ermüdungsfreies Arbeiten. Pluspunkte gibt es auch für den Ziffernblock, der sich harmonisch in das Tastaturlayout einfügt. Angenehm fallen auch die berührungsempfindlichen Sondertasten über dem Keyboard auf, mit denen beispielsweise die Wiedergabe einer CD oder die Lautstärke eines Filmes oder Musikstücks geregelt werden können. Oft gesehen, doch sorgen sie dennoch für einen optischen Glanzpunkt.
Dell Studio 17, Teil 2
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Kabelloser Blu-ray-Sound mit vielen Anschlüssen
Ferner kann der gesamte Rechner mit einer kleinen Fernbedienung gesteuert werden, die sich im 54 Millimeter großen Express-Card-Steckplatz versteckt. Der Sound wird durch zwei Stereo-Lautsprecher ausgegeben, die mit dem High Definition Audio 2.0 Chipsatz von Intel zwar einen guten Raumklang simulieren, aber dennoch etwas blechern klingen. Minimal verbessern lässt sich der Klang durch das manuelle Hochdrehen der Tiefen und der Bässe.
Ebenso befindet sich im 3.620 Gramm schweren Gehäuse noch ein Blu-ray Slotin-Kombilaufwerk mit automatischem Einzug, das die optischen Datenträger nur dann wieder herausrückt, wenn die Eject-Taste gedrückt wird, die sich bei den Sondertasten des Keyboards befindet. Leider funktioniert diese Technik nicht reibungslos, sodass es zu mehreren Systemabstürzen während des Tests gekommen ist.
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