Stromgeizer, Powerwinzling, Netbook-Vorreiter
Kettenreaktor: Asus Eee-PC 901 im Test
Kurt Müller
Glanz und Bluetooth bei gerade einmal 8,9 Zoll
Die Technik ist in ein hochwertiges und sehr gut verarbeitetes Gehäuse aus robustem und hochglänzend lackiertem Kunststoff verpackt, auf dem sich die Benutzer des Netbooks per Fingerabdruck verewigen können. Daneben ist das Display im Gehäusedeckel mittels eines robusten Scharniers an der Baseunit befestigt. Insgesamt also ein sehr solides Ensemble, das auch den ein oder anderen Sturz aus nicht all zu großer Höhe überstehen dürfte.
Im zugeklappten Zustand ist der Rechner 22,5 x 17,5 Zentimeter groß, wobei sich das Gehäuse keilförmig nach hinten von 2,2 auf 3,9 Zentimeter verdickt. Insgesamt wiegt der Rechner 1.150 Gramm, was in etwa einer Plastikflasche Apfelschorle entspricht. Das Display selbst hat eine Bildschirmdiagonale von 8,9 Zoll und ermöglicht eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln.
Auf diesem lassen sich mittels der integrierten 1,3 Megapixel Web- und Videokamera bequem Videokonferenzen abhalten oder Filme ansehen. Für die akustische Untermalung sorgen zwei integrierte Stereo-Lautsprecher, wobei statt diesen auch ein Headset mit Mikrofon angeschlossen werden kann. Der Sound klingt gut, hat jedoch bauartbedingt klare Schwächen bei Bässen und Tiefen.
Asus Eee-PC 901, Teil 2
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Die Neuigkeit des Eee-PC 901 ist die integrierte Bluetooth-Schnittstelle für einen kabellosen Austausch mit Handy, Headset oder Maus. Darüber hinaus kann auch via WLAN oder Ethernet im Internet gesurft werden. Die kabellosen Verbindungen lassen sich über die Kombination "FN und F2" komplett ein- und ausschalten.
Mittels dreier USB-Ports können DVD-Laufwerke, Drucker und andere Peripheriegeräte zusätzlich angeschlossen werden. Der Flash-Speicher kann zusätzlich mit Speicherkarten im entsprechenden Slot erweitert werden. Die Koordination des Mini-Rechners übernimmt Microsoft Windows XP Home.
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