Anschauen erlaubt, kaufen auf eigene Gefahr
Auf dem Silbertablett: Luxus-Handys zum Träumen
Gold, Platin, Diamanten: Wer mit seinem Handy wirklich beeindrucken möchte, muss tief in die Tasche greifen. Diese Luxus-Handys stammen entweder von speziellen Edel-Herstellern oder landen als normales Handy auf den Tischen von Juwelieren oder Designern, die eine limitierte Stückzahl mit den nötigen Extras versehen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Pracht-Handy vom Uhrenspezialisten: TAG Heuer Meridiist
- 2Vertu-Handys: Blumenranken und buntes Leder
- 3Schlichte Eleganz: Mobiado Pro 105GCB
- 4Sayn Design: Apple iPhone und Nokia 8800 Arte in güldenem Gewand
- 5Teurer Traum in Pink: Nokia 8800 Arte Pink
Pracht-Handy vom Uhrenspezialisten: TAG Heuer Meridiist
Der schweizer Uhrenhersteller wagt sich mit seinem ersten Mobiltelefon in den Handy-Markt vor. Die Idee dazu entstand laut Designern aus der Frustration über die eigenen Geräte. Als sich die Mitarbeiter in einer Konferenz über ihre Handys beschwerten, entstand im Dialog die Vorstellung eines Mobiltelefons, das ihren hohen Ansprüchen genügen sollte.
Luxus-Handys
Das Handy steckt in einem Gehäuse aus Saphir-Glas, mit vergoldeten Tasten.
Das Vertu Constellation Rococo gibt es in drei Varianten, alle mit Leder-Ummantelung.
Durch die lederbezogene Rückseite mit V-Prägung kommt Farbe ins Spiel.
Hier gibt es bekannte Handys wie das alte Apple iPhone in einer außergewöhnlichen Hülle.
Es muss nicht immer das Apple-Weiß sein, in Gold ist der große Auftritt sicher.
Silbern und glitzernd der Begleiter für das kleine Schwarze oder den Frack.
In rosa gehalten ist das Nokia Arte 8800 von Juwelier Peter Aloisson ein Handy für Prinzessinnen.
Die über 680 Brillianten haben ihren Preis - über 100.000 Euro kostet das Nokia Arte 8800 Pink.
Wie es sich für eine Design-Schmiede gehört, besteht das auf den Namen "Meridiist" getaufte Handy nur aus hochwertigen Materialien: Das Gehäuse ist aus Edelstahl gefertigt und das Display mit Saphirglas bedeckt, dem härtesten aller Gläser. Die Rückseite ist wahlweise mit anschmiegsamem Leder oder kühlem Stahl ummantelt. Abgesehen von den Materialien kann das Handy jedoch nicht beeindrucken: Verbaut wird lediglich ein Display mit 1,9-Zoll-Diagonale und eine Zwei-Megapixel-Kamera.
Ob die übrige Ausstattung Highlights bietet, ließ der Hersteller bisher nicht verlauten. Der Preis für das im September erscheindende Handy steht dagegen schon fest: Je nach Ausführung soll das TAG Heuer Meridiist zwischen 3.400 und 3.900 Euro kosten.
Das Vertu Constellation Monogramm trägt nicht zu dick auf.
Vertu-Handys: Blumenranken und buntes Leder
Die Nokia Luxus-Sparte Vertu feiert in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag. Grund genug, zwei neue Modelle auf den Markt zu bringen. Das Constellation Monogram und das Constellation Rococo. Technisch unterscheiden sich die bereits verfügbaren Quadband-Handys nicht. Mit an Bord sind ein Audio- und Video-Player, E-Mail-Client und Organizer-Funktionen wie Kalender und Alarm. Eine Digitalkamera sucht der Käufer vergebens.
Nur optisch unterscheiden sich die Geräte: Das Rococo trägt auf dem Leder-Rücken filigrane Blumenranken, auf rotem, weißem oder schwarzem Grund. Die Rückseite des Monograms hüllt Vertu dagegen in mit V-Muster geprägtes Leder. Für das Constellation Rococo müssen gut betuchte Käufer 4.950 Euro auf die Ladentheke legen, das Monogramm kostet 4.300 Euro.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Apple iPhone hier.
Links zum Thema
- Vertu-Handys
- Sayn Design
- Meridiist von TAG Heuer
- Mobiltelefone im Test auf netzwelt
- Mobiado
- Peter Aloisson
- Mobiler Luxus: Edel-Handys im Überblick
