VirtualBox, Hamachi und Virtual CloneDrive vorgestellt
Un(an)greifbar: Freeware zur Virtualisierung
Moritz Zielenkewitz
Virtuelle Netzwerkkarte
Virtualisierung macht vor dem Netzwerk nicht Halt: Hamachi installiert nicht nur einen Client, mit dem Sie chatten können - die Freeware richtet zudem eine virtuelle Netzwerkkarte auf dem Computer ein. So erhalten Sie auch eine virtuelle IP-Adresse, die Ihnen in Hamachi angezeigt wird.
Der Nutzen liegt auf der Hand: Mehrere Nutzer können sich über diese von Hamachi gelieferten virtuellen IP-Adressen zu einem Netzwerk verbinden. Dieses so genannte Virtuelle Private Netzwerk (VPN) bietet alle Vorteile eines lokal eingerichteten Netzwerkes, obwohl die Teilnehmer über den ganzen Globus verteilt sein können.
Besonders häufig wird daher Hamachi von Spielern genutzt, die zwar gemeinsam zocken wollen, sich jedoch nicht über die Server der Spielfirma verbinden möchten. Wie Hamachi eingerichtet wird, erklärt eine netzwelt-Anleitung. Ein weiteres Special macht deutlich, dass man Hamachi auch zum privaten Filesharing gebrauchen kann.
Virtuelle DVD-Laufwerke
Eine andere Spielwiese der Virtualisierung ermöglicht SlySofts Virtual CloneDrive. Diese kostenlose Software legt zusätzliche optische Laufwerke an, die vom Betriebssystem wie echt eingebaute Geräte behandelt werden. Der Nutzen: Die Daten-Abbilder von CDs und DVDs, so genannte Images, lassen sich über diese virtuellen Laufwerke starten.
Haben Sie also ein Computerspiel, Betriebssystem oder einen Kinofilm als Image auf dem PC, rufen Sie es mit Virtual CloneDrive auf und nutzen die Inhalte, als handele es sich dabei um einen echten Silberling im Laufwerk. Das ist nicht nur komfortabel, weil Sie nicht mit den DVDs hantieren müssen, die zerkratzen. Der Zugriff auf die virtuellen Laufwerke und auch die Datenübertragung laufen deutlich schneller ab, weil die Daten bereits auf der Festplatte lagern.

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Virtuelle Laufwerke für CDs und DVDs.
(Klick vergrößert.)
Bei der Installation von Virtual CloneDrive geben Sie an, mit welchen Image-Formaten sich die Freeware automatisch verknüpfen soll. Beim Start des Programms legen Sie fest, wie viele Laufwerke virtualisiert werden sollen. Wenn Sie Virtuelle Schafe aktivieren, erhalten diese Laufwerke den von SlySoft bekannten Schafskopf als Symbol - zur besseren Unterscheidung von den echten.
>>> Download: Virtual CloneDrive
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