Mobiles Internet samt MP3-Player und Kamera für die Hosentasche
Web-Handy im Test: Sony Ericsson G900
Yasmin Kötter
Zusammen mit dem Sony Ericsson G700 ist das G900 für die exzessive Nutzung des Internets gedacht. Der erste Eindruck vom roten Barren: Mit knapp 100 Gramm liegt das G900 leicht in der Hand und die Verarbeitung überzeugt auf Anhieb.
Inhalt
- Für Freiheitsliebende: Vielfältige Bedienweise
- Kein Foto-Handy, aber Fünf-Megapixel-Kamera
- Mobiles Internet mit Opera Mini und UMTS
- Zugaben: Handschrifterkennung und Visitenkarten-Scanner
- Fazit: Kein Web-Spezialist, aber ein Allrounder
Für Freiheitsliebende: Vielfältige Bedienweise
Bei der Navigation durch das Menü lässt Sony Ericsson dem Nutzer nahezu freie Wahl: Zur Verfügung stehen die Fünf-Wege-Navigationstaste, Sensortasten unterhalb des Displays und der Stift oder die Finger auf dem Touchscreen. Dieser reagiert zwar auf beides, die Eingaben brauchen jedoch mitunter viel Zeit, um ausgeführt zu werden. Das liegt nicht am Touchscreen, sondern eher am Betriebssystem Symbian UIQ, auf das Sony Ericsson beim G900 setzt. Das Starten von Anwendungen dürfte ungeduldigen Handy-Besitzern teilweise zu lange dauern.

![]()
![]()
Die Tasten lassen sich gut bedienen und der Touchscreen reagiert auch auf den Finger.
Das Display des G900 misst in der Diagonalen 2,4 Zoll. Ein Pluspunkt: Selbst unter Sonneinstrahlung sind die Inhalte gut lesbar. Auf dem Home-Bildschirm sitzen die wichtigsten Funktionen in Reihe und Glied: Über die so genannten "Panels" gelangt der Handy-Besitzer schnell zu Kontakten, Nachrichten oder dem MP3-Player. Dabei kann jeder selbst entscheiden, welche und wie viele Verknüpfungen er angezeigt bekommen möchte. Von dort geht es auch mit einem Klick ins Hauptmenü.
Kein Foto-Handy, aber Fünf-Megapixel-Kamera
Dort präsentieren sich übersichtlich neun selbsterklärende Icons, hinter denen alle Funktionen auf den Nutzer warten. Obwohl das G900 kein Handy mit Fokus auf Fotografie ist, bietet es eine Fünf-Megapixel-Kamera samt Autofokus und Bildstabilisator. Ein kräftiger Blitz fehlt allerdings, Sony Ericsson verbaut lediglich ein LED-Licht. Damit reicht das G900 rein von der Ausstattung nicht an das K850i heran, die Fotos können aber weitestgehend überzeugen.
Bei schlechten Lichtverhältnissen leidet die Bildqualität sichtbar. Was außerdem noch zum Fotografen-Glück fehlt, ist ein optischer Zoom, wie ihn etwa das Kamera-Handy Samsung G800 bietet. Videos nimmt das G900 mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln auf. Im Multimedia-Menü bietet das G900 neben der Kamera noch einen MP3-Player mit zufriedenstellender Klangqualität, der aber nicht die gleiche Fülle an Funktionen wie das Walkman-Flaggschiff Sony Ericsson W980 bietet. Er spielt alle gängigen Formate wie MP3 oder AAC ab, lässt sich jedoch nur mit den mitgelieferten Kopfhörern verwenden. Mit an Bord sind zudem ein Radio, Spiele und Funktionen wie Videotelefonie und Sprachaufzeichnung.
Mobiles Internet mit Opera Mini und UMTS
Was auf der Ausstattungs-Liste eines Internet-Handys nicht fehlen darf: UMTS und WLAN. Beides unterstützt das Sony Ericsson G900. Per HSDPA funkt das Mobiltelefon allerdings nicht. Der Browser, Opera Mobile, lässt sich angenehm flink steuern und für mehr Übersicht dient die Anzeige im Querformat. Außerdem bietet er kleine nützliche Funktionen wie die Suche nach Stichworten auf einer Internetseite oder das Anzeigen mehrerer Seiten in unterschiedlichen Tabs. Zwischen denen lässt sich wie vom heimschen PC gewohnt wechseln.
Sony Ericsson G900
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Druckversion | Links zum Thema | Kommentare
-
CeBIT 2008 (Video): Die neuen Sony-Ericsson-Handys
Walkman-Handys, Cybershot-Modelle und Smartphones -
Fünf neue Handys von Sony Ericsson
Neues Flaggschiff der Cybershot-Reihe mit 8,1-Megapixeln -
CeBIT 2008: Sony Ericsson stellt neuen Slider T303 vor
Kompaktes Einsteiger-Handy für 119 Euro kommt im Herbst
Mehr über: Handy, Mobiltelefon, Sony Ericsson, Testbericht
Links zum Thema
Jetzt sind Sie dran.
Kommentieren
Web-Handy im Test: Sony Ericsson G900 von netzwelt.de steht unter einer Creative Commons-Lizenz. Sie dürfen die Texte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen, bei Angabe und Verlinkung der Quelle "netzwelt.de".
Klicken Sie hier für weitere Informationen
nach oben








