Google Earth mal anders: Was versteckt sich unter der Erdoberfläche?

OneGeology: Die Erde lässt die Hüllen fallen

Die Erde ohne Flüsse, Bäume und Städte: Wer wissen möchte, was sich direkt unter seinen Füßen befindet, sollte einen Blick auf die erste digitale geologische Weltkarte werfen. Internationale Wissenschaftler haben sich zusammengetan, um der ganzen Internetwelt zu zeigen, was sich unter der Oberfläche des Planeten Erde vor uns verbirgt.

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Italien aus Geologen-Sicht, Quelle: BGR

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Eine Weltkarte gleich ein Jahr Arbeit
  2. 2Mit geologischen Daten Katastrophen vorhersehen
  3. 3Bunte Flecken zeigen lebenswichtige Rohstoffe
  4. 4Online finden die Karten-Stücke zueinander

Eine Weltkarte gleich ein Jahr Arbeit

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Anders als Google Earth zeigt das geologische Kartenmaterial nicht wie der Boden von oben aussieht, sondern was unter der Hülle steckt: die Struktur der Erde - das Gestein. Geowissenschaftler und Informatiker aus 79 Ländern haben sich vor einem Jahr zusammengetan, um die erste geologische Weltkarte zu erstellen, die auf dem "OneGeology Portal" frei im Internet zugänglich ist.

Am 6. August stellen die Wissenschaftler die Ergebnisse ihres Projektes detailliert vor. Die Wunschvorstellung: Eine Art Google-Earth-Pendant für geologische Informationen - ein Dienst, an dem die ganze Welt teilhaben kann. Partner des Projektes sind Organisationen wie die UNESCO. Das Vorhaben, geologische Daten aus der ganzen Welt zusammenzutragen, mag dabei einfacher klingen, als es tatsächlich ist.

Mit geologischen Daten Katastrophen vorhersehen

Die große Herausforderung: Die Karte muss aus einer Vielzahl von kleinen Puzzle-Stücken zusammengesetzt werden. Das Wissen über die Gesteinsstruktur geht laut OneGeology in den meisten Ländern nicht über die Grenzen hinaus. Dazu kommt: Es gab bisher keinen internationalen Standard zur Erfassung der Daten.

Dabei sei der Nutzen einer geologischen Weltkarte enorm, erläutert der Koordinator des One-Geology-Projektes, Ian Jackson: "Geologische Karten sind unverzichtbar für die Gefahrenabwendung - etwa von Erdbeben, Vulkanismus und radioaktiven Stoffen." Denn anhand der geologischen Daten lässt sich erkennen, wie gefährdet ein bestimmtes Gebiet ist und wie groß die Wahrscheinlichkeit für Naturkatastrophen dort ist.

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Die Erde - Mit geologischen Daten bestückt nicht mehr die blaue Kugel.
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Mit geologischen Daten bestückt nicht mehr die blaue Kugel.

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Geologische Details - Der Maßstab der Karten soll 1:1 Million sein.
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Der Maßstab der Karten soll 1:1 Million sein.

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Startschuss - Am 6. August geht die gesamte Karte online.
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Am 6. August geht die gesamte Karte online.

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Deutschland - Auch die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe steuert ihren Beitrag dazu.
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Auch die deutsche Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe steuert ihren Beitrag dazu.

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Geologische Karte - Für die Karte zäht die Beschaffenheit der Erdoberfläche.
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Für die Karte zäht die Beschaffenheit der Erdoberfläche.


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