Sechs CPU-Kerne, 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und vier GPUs
Wahnsinn: Die Kaufanleitung zum 26.000-Euro-PC
Stellen Sie sich vor, jemand bietet ihnen an, sich ihr persönliches High-End-Multimedia-System zusammenzustellen, ohne dafür einen einzigen Cent selbst zu bezahlen. Auf wieviel Euro würden Sie wohl kommen? Netzwelt übernimmt diesen Auftrag und zeigt, was möglich ist, wenn das Budget keine Rolle spielt. Einzige Voraussetzungen sind, dass die notwendige Hardware innerhalb einer Werkwoche verfügbar ist und der Preis sich inklusive Versand versteht. Ganz nach dem Motto "das Beste ist gerade gut genug", jedoch mit der Einschränkung, dass die Zusammenstellung in sich stimmig sein muss. Design-Schnick-Schnack, wie Diamanten-Veredelung oder kostspielige Vergoldungen, bleiben also außen vor.
Inhaltsverzeichnis
- 1Mainboard
- 2Prozessor
- 3Arbeitsspeicher
- 4Festplatten
- 5Grafikkarte
- 6Netzteil
- 7Gehäuse
- 8Kühlung
- 9Peripherie
- 10Fertige Konfiguration
Als Ergebnis präsentieren wir ein rund 26.000 Euro teures System, welches kaum Wünsche offen lässt. Ob man nun Spielen oder gemütlich einen Kinoabend verleben möchte, dieses Equipment versüßt einem jede Anwendung. Natürlich sind 26.000 Euro für ein komplettes Mulitmedia-System übertrieben zu viel. Für einen Privat-PC gilt dies uneingeschränkt. Professionelle Unterhaltungstechnik hingegen übersteigt diesen Rahmen mühelos. Die Frage nach dem Sinn eines solchen Rechners und dessen Nutzen muss sich jeder selbst stellen.
Mainboard
Bei einem solchen Projekt ist eine gute Planung die halbe Miete. Das wichtigste Bauteil unseres Multimedia-Rechners ist das Mainboard, da hiermit die Richtung bestimmt wird, in die es geht. Die Entscheidung fällt auf das ASUS P6T7. Dank Intel X58-Chip verfügt das Board über ganze sieben PCIe-16x-Einschübe, die über zwei NF-Chips an die Northbridge angebunden sind. Als Speicher können maximal 24 Gigabyte DDR3-RAM verteilt auf sechs DIMM-Slots eingesetzt werden.
Das Asus P6T7 WS SuperComputer Mainboard.
Der Namenszusatz "SuperComputer" kommt bei diesem Board nicht von ungefähr. Denn neben den genannten Fakten stehen weiterhin sechs Serial-ATA-300- und zwei SAS-Schnittstellen mit RAID-0/1-Unterstützung, sowie zwei eSATA-Ports und sowie zwei Gigabit-Ethernet-Ports auf der Ausstattungsliste.
Prozessor
Als Prozessor kommt für unser High-End-System nur der Intel Core i7-980X Extreme Edition, mit sechs Kernen und jeweils 3.33 Gigahertz, in Frage. Mit dem erst vor wenigen Tagen erschienen Rechenmonster will Intel zeigen, was man aus der 32-Nanometer-Technologie herausholen kann. Dank Hyper-Threading werden aus den sechs Kernen virtuell zwölf und bei eingeschaltetem Turbo-Modus taktet dann jeder Kern einzeln nochmal mit 3,6 Gigahertz. Intel gibt die Leistungsaufnahme des Core i7-980X Extreme Edition mit allen aktivierten Funktionen im Ruhezustand mit zwölf Watt an. Im Zusammenspiel mit Arbeitsspeicher und Mainboard kann man im Lastzustand daher mit rund 250 Watt rechnen.
Arbeitsspeicher
Das verbaute Asus P6T7 ist sehr wählerisch, wenn es um den RAM geht. Das Board unterstützt Tripple DDR-3, was bedeutet, dass für die volle Speicherleistung drei gleiche Riegel benötigt werden. Weiterhin werden Speicher bis 1.600 Megahertz unterstützt. Die Entscheidung fällt auf zwei der G.Skill Arbeitsspeicher-Kits mit jeweils sechs Gigabyte. .
Einsatz von insgesamt 12 Gigabyte RAM.
Festplatten
NAS-Festplattensysteme machen aufgrund gesunkener Preise und einfacher Administration Servern in Heimnetzwerken Konkurrenz. Die Geräte sind meistens mit Print- und Backupdiensten ausgestattet, aktuelle Modelle können auch als Media- oder Webserver eingesetzt werden. Wir unterscheiden in unserem System zwischen externer und interner Festplattenauslagerung. Die Basis des externen Speichers bildet der QNAP TS-439 Pro mit vier Speichereinschüben, sowie 1,6 Gigahertz Taktung und einem Gigabyte Arbeitsspeicher - ordentlich Rechnerleistung für allerlei Anwendungen also. Mit den aktuell am Markt erhältlichen Festplatten lässt sich eine Speicherkapazität von zwei, vier oder acht Terabyte realisieren. Der QNAP wird mit vier Western Digital Caviar Green bestückt und erreicht so eine Speicherkapazität von ganzen acht Terabyte.
Der Qnap Turbo wird mit vier Western Digital Festplatten, zu je zwei Terabyte, bestückt.
Da nichts mehr zählt als Geschwindigkeit sollten zwei Solid State Drives in den Rechner verbaut werden. Um genügend Platz für das Betriebssystem und Programme zu haben, ist eine Größe von mindestens 80 Gigabyte pro Platte empfehlenswert. Unser Rechner setzt auf zwei Corsair Performance P512 SSD Festplatten, die über jeweils 512 Gigabyte Speicher verfügen. Die Platten lesen mit 240 Megabyte pro Sekunde und schaffen eine Schreibgeschwindigkeit von 200 Megabyte pro Sekunde. Der Cache liegt jeweils bei 128 Megabyte.

Ein Budget von 1.500 Euro für einen PC gilt anders als vor zehn Jahren als sehr hoch. Für diesen Preis erhält der PC-Nutzer heutzutage einen High-End-Rechner mit hochwertigen Komponenten. So setzt netzwelt erstmalig bei dieser Kaufberatung auf eine Solid-State-Drive-Festplatte.
Der Atom Prozessor von Intel kommt in beinahe jedem Netbook und Nettop zum Einsatz. Der für seine NAS-Systeme bekannte Hersteller QNAP baut den Prozessor in Zukunft auch anderweitig ein. Das TS-439 Pro ist das erste NAS-System mit einem Intel Atom Prozessor. Insgesamt kann das System vier Festplatten mit einer Gesamtspeicherkapazität von bis zu sechs Terabyte aufnehmen.
Die HD 5850 Toxic von Sapphire ist die erste Grafikkarte abseits des Referenzdesigns von AMD. Hinter der gelungenen Optik verbirgt sich eine vielversprechende Kühllösung der Vapor-Chamber-Technologie, welche die Temperaturen unter 15 Grad der Referenzkühlung bringen möchte. Gleichzeitig geht mit dem Toxic-Kühler eine geringere Geräuschentwicklung einher.
Von Woche zu Woche sinkt der Preis für Solid-State-Drives. Gleichzeitig bieten die neuen Modelle mehr Geschwindigkeit und Speicherplatz. Corsair spendiert seiner Extreme-Serie nun ein neues Flaggschiff, die X256. Der Produktname deutet auf die Speicherkapazität von 256 Gigabyte hin. Die neue SSD verfügt - wie auch die anderen Modelle der Baureihe - über einen Controller von Indilinx.
Das technisch Machbare bei einem Desktop-Rechner für den Heimgebrauch zeigt Dell mit dem XPS 435. Der Rechner basiert auf einem Mainboard mit Intel X58 Chipsatz. Ein darauf eingesetzter Intel Core i7 Prozessor taktet mit bis zu 3,2 Gigahertz. Unterstützt wird die Vier-Kern-CPU von bis zu 24 Gigabyte DDR3-Speicher, welche auf sechs Ram-Slots aufgeteilt sind.
Das Ripnas Statement ist das weltweit erste NAS-System mit zwei Solid-State-Drives und einem CD-Brenner. Auf Lüfter verzichtet der Hersteller vollständig und setzt auf eine passive Kühlung, welche das Gewicht jedoch etwas in die Höhe treibt.
Intel präsentiert als erster Prozessor-Hersteller eine Sechs-Kern-CPU für Heimanwender. Der unter dem Codennamen Gulftown entwickelte Hexa-Prozessor basiert auf einer optimierten Westmere-Architektur. Gefertigt wird der Intel Core i7-980X Extreme Edition in der modernen 32-Nanometer-Technologie.








Beiträge
insgesamt 19 Beiträge3 Jahre später - mein 1500 Euro Pc lacht über die 26000 Euro kiste ^^
Das dürfte der Burnout-Gedächtnis-PC sein - leider unverkäuflich, da nie in Massen-Herstellung zu haben gewesen ;) Hierbei handelt es sich um eine Anleitung für die Selbst-Zusammenstellung ... falls die Anfrage...
ich möchte den pc kaufen, wie heißt er eigentlich?
Zitat: Ist vorstellbar, aber mein Laptop hat durch ein Angebot 700 gekostet,.. und ich kann bis jetzt fast alle neuen Games auf höchster grafik spielen. Nur das ich 14.300 gespart hab und...
Ist vorstellbar, aber mein Laptop hat durch ein Angebot 700 gekostet,.. und ich kann bis jetzt fast alle neuen Games auf höchster grafik spielen. Nur das ich 14.300 gespart hab und mir davon ein nettes auto...