Skurriles Zubehör für Musiker: Gerade Töne schräg gebogen

Skurriles Zubehör für Musiker: Gerade Töne schräg gebogen

Der DJ muss dann nur noch die Tonspuremittels mittels Finger in der gewünschten Art und Weise manipulieren: So scratcht er, indem er beispielsweise die Fingerspitze auf dem gewünschten Frequenzband hoch und runter schiebt. Darüber hinaus sind weitere übliche Funktionen in den Ecken der Monitore handgerecht abgelegt.



Zwar hat der Erfinder Scott Hobbs bislang noch keine Vertriebspartner gefunden, aber dennoch ist das Potential der Erfindung gewaltig. Denn durch den Einsatz von berührungsempfindlichen Monitoren können wesentlich mehr Spezialeffekte eingesetzt werden als sie bei normalen Turntables üblich sind.

Bubblegum Sequencer: Süßer Sampling-Spaß

Forscher der Universität Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien haben einen Sequenzer erfunden, der die Funktionen des legendären Roland R-808 Drumcomputers nachahmt. Der so genannte Bubblegum Sequencer besteht aus einer Holzplatte mit 16 x 4 Löchern, wobei die 16 Löcher je eine Sechzehntel-Note repräsentieren.

Unter der Platte befindet sich eine Webcam, die die Kaugummis und die verbliebenen offenen Löcher filmt und diese Information an den Computer weitergibt. Dieser errechnet mittels der verschlossenen Löcher den Takt und weiß aufgrund der verschiedenen Kaugummifarben, welches Sample gerade gewünscht wird. Die Umsetzung erfolgt über eine Java-Applikation.



Die Forscher wollen mit Hilfe des Bubblegum Sequencers vor allem Kinder an Musik heranführen, da diese durch die bunten Kügelchen animiert werden, selbst etwas zu verändern, was sie auch sofort hören können. Musik ist somit nicht länger etwas Abstraktes, sondern vielmehr leichter zu begreifen. Und wahrscheinlich ist der Bubblegum Sequencer das einzige Musikinstrument mit essbaren Bestandteilen.

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