Gott spielen: Der Hype um das Computerspiel Spore

Ob sich das Warten lohnt, zeigt sich am 7. September

Mit einfacher Bedienung und schier unendlichen Möglichkeiten mauserte sich die 3D-Modellierungs-Software schnell zum Selbstläufer. Dabei entstanden Figuren, die selbst die Entwickler nicht erwartet hätten, wie menschenähnliche Gestalten oder Skelette. Außerdem tummeln sich so genannte Penis-Monster zuhauf im Internet. Netzwelt hat die fünf originellsten Penis-Monster in einem Artikel zusammengestellt.

Maxis sah dieser Entwicklung gelassen entgegen: "Egal ob Knete, Puppen oder Buntstifte - eine kleine Gruppe Menschen wird mit Sicherheit etwas Vulgäres damit anstellen", so Spore-Produzentin Lucy Bradshaw. Anders EA: Der Publisher kontaktierte Nutzer, die Penis-Monster erstellt hatten und drohte mit Accountsperren.

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Egal ob nun positiv oder negativ: Spore ist seit Monaten in aller Munde. Das lässt die Macher auf einen Verkaufserfolg hoffen. Das Spiel soll laut EA am 7. September 2008 erscheinen. Dabei regen sich noch leichte Zweifel, ob der Termin eingehalten wird. Schließlich war bereits 2005 von einer Veröffentlichung im Jahr 2006 die Rede.

Amerikanischen Journalisten zufolge steht die Finalisierung von Spore kurz bevor: Laut Cnet.com geht das Spiel nach über drei Jahren Entwicklung kommende Woche in die Produktion. Dabei betont Chef-Entwickler Wright schon jetzt, wie unendlich die Möglichkeiten für die Spieler seien.

Wie Cnet.com berichtet, beinhalte Spore schon jetzt tausende Planeten und nach dem Erscheinen kämen in kürzester Zeit von den Spielern neu erstellte hinzu. Wright habe von Überraschungen in den Tiefen des Alls gesprochen, für deren Entdeckung die Spieler über ein Jahr bräuchten.

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