Goldgrube Internet: Texte zu Geld machen
Acht Webseiten, auf denen Texte zu Geld werden können
Die Anmeldung ist bei allen vorgestellten Seiten grundsätzlich kostenlos und für jeden möglich. Nur Suite101 führt ein Bewerbungsverfahren durch. Nach der erfolgten Anmeldung oder der erfolgreichen Bewerbung kann man je nach System der Seite mit dem Hochladen von fertigen Werken oder dem Studieren von Text-Gesuchen beginnen.
Copendia
Copendia vermittelt über seinen Marktplatz nicht nur Texte, sondern auch Grafiken, Präsentationen, Module und Kurse, wie zum Beispiel "Excel 2007 Grundlagen". Die Redakteure der Seite überprüfen die Qualität der eingestellten Beiträge. Die Urheber legen Preise und Nutzungslizenzen selbst fest. Bei jedem Verkauf behält Copendia eine Provision von 30 Prozent ein.
Contentworld
Auf die Vermittlung von aktuellen und zeitlosen Inhalten für Webseiten hat sich Contentworld spezialisiert. Die Anmeldung steht für jeden offen. Die Preise für die eigenen Texte kann man in der vorgegebenen Spanne selbst bestimmen. Diese wird durch die Anzahl der Wörter, die Kategorie des Textes, die bisherige Bewertung des Autors und die Exklusivität des Textes beeinflusst. Käufer können Gesuche nach bestimmten Texten aufgeben. Contentworld vertreibt nicht nur in Deutschland sondern auch in Großbritannien, Italen, Frankreich und Spanien Inhalte in der jeweiligen Landessprache.
Suite101
Suite101 vermittelt keine Texte, sondern veröffentlicht sie auf der eigenen Homepage. Mit Werbung auf der Webseite erzielt das Unternehmen Umsatz, an dem die Autoren beteiligt werden. Genaue Zahlen gibt es nicht, da jeder Bewerber ein individuelles Vertragsangebot erhält. Interessenten sollten in drei Monaten mindestens zehn Artikel mit 400 bis 600 Wörtern liefern können. In den 20 Ressorts mit 350 Rubriken finden tausende Themen ihren Platz. Eine Redaktion wacht über die Qualität der Beiträge.
Erotexotica
Bei dem Namen ist es nicht überraschend, dass Erotexotica erotische Texte vermittelt. Die Seite sieht sich vor allem als Nebenverdienstmöglichkeit für Studenten, Hausfrauen, Rentner und Schüler. Die Vergütung ist von der Länge des jeweiligen Textes abhängig. Die Seite vermarktet keine vorgefertigten Texte, sondern zeigt den Autoren die Gesuche der Auftraggeber, die sie bearbeiten können.
Pbooks
Pbooks ist eine Plattform für den Verkauf von E-Books und richtet sich primär an private Autoren. Zum Spektrum der angebotenen Texte gehören Lyrik, Prosa, Romane, Ratgeber und Sachtexte. Ein Konto beim Bezahldienst Paypal ist notwendig, da die gesamte finanzielle Abwicklung über ihn erfolgt. Die Seite hat ihre Beta-Phase erst im Februar dieses Jahres beendet und sich bisher noch keinen großen Autorenstamm erarbeiten können.
Textbroker
Bei Textbroker kann sich jeder anmelden, der über Fachwissen in einem von 78 Themengebieten verfügt. Die Seite tritt als Vermittler zwischen Kunden und Autoren auf. Letztere können aus der Liste der Aufträge auswählen, welche sie bearbeiten wollen. Die Vergütung erfolgt pro Wort, wobei je nach Durchschnittsbewertung des Autoren der Betrag pro Wort zwischen 0,7 und vier Cent variiert.
Textox
Bei Textox gibt man bei der Anmeldung seine Fachgebiete an. Anschließend gilt es das eigene Profil zu pflegen und Probetexte einzustellen, damit potentielle Kunden auf einen aufmerksam werden. Durch die Angabe der Verdienstvorstellung im Profil bestimmt man selbst, zu welchen Preisen man Texte schreibt. Die genauen Modalitäten der Bezahlung handeln Auftraggeber und Texter direkt miteinander aus.
Xinxii
Xinxii sieht sich selbst als "innovativer Web 2.0 Marktplatz für nutzergenerierte Inhalte". In einem Interview mit buchreport.de gaben die beiden Geschäftsführer als ihre Ziel an, das "eBay der Literatur" werden zu wollen. Dem Konzept des Personal Publishing zufolge sind die Autoren gleichzeitig auch Verleger und bieten ihre Texte auf der Seite aus über 600 Themenfeldern zum Kauf an. Die Preise legen die Autoren selbst fest und Xinxii erhält bei jedem Verkauf eine Provision von 30 Prozent.
Wer jetzt denkt mittels "Copy-and-Paste"-Funktion leichtes Geld verdienen zu können, sollte sich in Acht nehmen. Bei der Verwendung von Plagiaten drohen nicht nur die Sperrung des Accounts, sondern auch finanzielle Forderungen der rechtmäßigen Urheber.
Fazit
Alle Seiten bieten Hobby-Autoren die Möglichkeit sich ein paar Euro dazu zu verdienen. Um nur mit dieser Art von Textverkäufen seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können, müsste man aber täglich mehrere Beiträge verfassen und zusätzlich darauf hoffen, dass sie nicht nur einmal verkauft werden. Beim Thema Nebenverdienst wird auch das Finanzamt hellhörig. Meist sind die zusätzlichen Einkünfte so gering, dass sie nicht steuerpflichtig sind. Aber auch dann muss man sich die Mühe machen und sie korrekt in der Steuererklärung angeben.

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Seit Anfang 2010 gibt es auch noch content.de, ein Onlinemarktplatz für die Vermittlung keywordoptimierter Texte und immer auf der Suche nach stilsicheren Textern und Autoren. Probiert auch mal den...
Ich finde die Auflistung dieser Artikel sehr interessant und werde gleich mal prüfen, ob diese Seiten sich für meine Werke als Vertriebsweg eignen. Mir fehlen allerdings noch: fileboom.de (Marktplatz...