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Goldgrube Internet: Texte zu Geld machen
Mit selbstgeschriebenen Texten lässt sich im Internet Geld verdienen. Bei Portalen wie Suite101 veröffentlicht man seine Artikel direkt auf der Seite. Andere Firmen wie Contentworld, Textox oder XinXii treten als so genannte Text- oder Contentbroker auf. Das heißt sie vermitteln die Texte oder Inhalte, publizieren sie aber nicht selbst.
Inhaltsverzeichnis
- 1Eine Nische für jedes Thema
- 2Qualitätsmerkmale: Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksweise
- 3Acht Webseiten, auf denen Texte zu Geld werden können
- 4Copendia
- 5Contentworld
- 6Suite101
- 7Erotexotica
- 8Pbooks
- 9Textbroker
- 10Textox
Die Dienste arbeiten auf zwei unterschiedliche Arten. Entweder kann man seine Texte in die Datenbank einstellen und Kunden können sie kaufen, oder Kunden geben Gesuche für Beiträge in eine Datenbank ein. Aus diesen Aufträgen können sich Autoren dann passende Themen heraussuchen.
Die Bezahlung ist meist gering, aber damit für Käufer interessant. Während einige Anbieter eine Provision für ihre Vermittlung einbehalten, beteiligen andere die Urheber an den Werbeumsätzen, die ihre Texte erzielt haben. Teilweise sind die Preise vorgegeben und richten sich nach der Textlänge sowie anderen Faktoren wie dem Themengebiet oder der Bewertung des Autoren. Bei anderen Diensten bestimmt jeder Texter seinen Preis selbst.
Eine Nische für jedes Thema
Das Spektrum der akzeptierten Texte unterscheidet sich von Portal zu Portal. Die einen machen Vorgaben für die Art der Beiträge und nehmen nur aktuelle oder zeitlose Artikel an. Andere sind auch für Romane, Lyrik, Ratgeber oder Sachtexte offen. Hieraus ergibt sich auch meist die ideale Länge eines Textes. Auftraggeber geben die von ihnen gewünschte Textlänge vor. Natürlich sollte eine Roman umfangreicher sein als ein Artikel, der die aktuellen Entwicklungen im Weltraumtourismus zusammenfasst.
Diese Seiten vermitteln ihre Texte
Bei Textbroker handelt es sich um einen Textbroker. Alles andere wäre bei dem Namen auch unpassend. Auftraggeber, die Texte brauchen, und Autoren, die Texte schreiben, finden hier zusammen.
Contentworld vermittelt aktuelle und zeitlose Inhalte für Webseiten. Auf der Plattform finden Webseitenmacher und Autoren zusammen.
Copendia vermittelt nicht nur Texte, sondern auch Grafiken, Präsentation, Module und Kurse.
Erotexotica vermittelt nur Autoren von erotischen Texten an ihre Auftraggeber. Andere Themen gibt es auf der Seite nicht.
Pbooks ermöglicht es einem E-Books ohne viel Aufwand im Selbstverlag zu verlegen und zu verkaufen.
Suitet101 stellt die Texte der Autoren bei sich online und beteiligt sie an den Werbeeinnahmen. Eine Textvermittlung wird nicht betrieben.
Textox ist ein klassischer Textbroker, der Autoren und Käufer zusammenbringt.
XinXii bietet Autoren eine Plattform ihre Texte zu vertreiben. Dafür kassiert die Seite ein Provision von 30 Prozent bei jedem Verkauf.
Die Anbieter versuchen die Artikel thematisch zu gliedern, bieten dabei aber genug Rubriken an, in die sich fast jeder Beitrag einordnen lässt. Es gibt aber auch Seiten wie Erotexotica, die sich auf Texte eines Themengebietes spezialisiert haben, und in diesem Fall nur Autoren über 18 Jahren aufnehmen.
Qualitätsmerkmale: Rechtschreibung, Grammatik und Ausdrucksweise
Unabhängig davon, ob die Anbieter noch eine eigene Korrektur oder eine Qualitätsprüfung durchführen, sollte jeder Autor darauf achten, Texte abzuliefern, die in Sachen Rechtschreibung und Grammatik einwandfrei sind. Dabei reicht blindes Vertrauen in die Rechtschreibkorrektur der Schreibprogramme oder des Office-Pakets nicht aus, denn sie ist nicht unfehlbar. Bevor man eigene Werke Korrektur liest, sollte man sie eine Nacht liegen lassen. Direkt nach dem Schreiben und Bearbeiten eines Textes ist man oft "blind" für ihn und überliest offensichtliche Fehler.
Bei allen Seiten bleibt man der Urheber seines Werkes und veräußert nur das Nutzungsrecht am jeweiligen Text. Ein Verkauf des gesamten Copyrights sieht das deutsche Urheberrecht nicht vor. Teilweise besteht die Möglichkeit, Käufern ein exklusives Nutzungsrecht einzuräumen. Das heißt, er ist gegen einen entsprechenden Aufpreis der einzige Kunde, der den Text erhält und veröffentlichen darf.

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