Musikalisches Flaggschiff mit glanzvoller Optik

Walkman-Handy im Test: Sony Ericsson W980

Optisch überzeugt das W980 auf den ersten Blick. Mit der verspiegelten Front und den leuchtenden Sensortasten zur Player-Bedienung macht das Handy einiges her. Allerdings ist das W980 mit seinen 1,7 Zentimetern etwas dick geraten. In die Hosentasche passt es dennoch. Dank gummierter Rückseite liegt das Walkman-Handy zudem gut in der Hand.

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sony ericsson w980
Optisch gibt es am Sony Ericsson W980 kaum etwas auszusetzen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Guter erster Eindruck: Optik und Bedienbarkeit
  2. 2MP3-Player: In der sensiblen Schale steckt ein Rocker
  3. 3Kein Digitalkamera-Ersatz: Schwache Kamera-Leistung
  4. 4Fazit: Musikalisches Gesamtpaket

Guter erster Eindruck: Optik und Bedienbarkeit

Große Tasten mit knackigem Druckpunkt, zügig reagierende Sensortasten auf der Klappe: Das Sony Ericsson W980 lässt sich rundum gut bedienen. Auch die durchdachte Menüstruktur trägt dazu bei, dass selbst Einsteiger schnell mit dem Handy zurechtkommen.

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Die Hauptfunktion des Sony Ericsson W980 ist klar der Musik-Player. Der spielt von MP3 bis hin zu AAC alle gängigen Formate ab. Die mitgelieferten In-Ear-Kopfhörer dürften schon allein aus Gründen des Tragekomforts nicht jedermanns Sache sein. Gut, dass Sony Ericsson dank zweiteiligem Headset die Möglichkeit eingesteht, andere Kopfhörer zu verwenden.

Mit hochwertigeren Kopfhörern, wie etwa den Koss Porta Pro, kann der Klang des Players überzeugen. Zum leichten Anpassen stehen verschiedene vorgefertigte Equalizer zur Auswahl und die Möglichkeit, diese manuell einzustellen. Das Handy sortiert die Musik automatisch in Kategorien wie "Interpret" und "Genre" ein. Zudem lassen sich einfach eigene Abspiellisten erstellen.

MP3-Player: In der sensiblen Schale steckt ein Rocker

Schließt der Nutzer die Handy-Klappe, leuchtet dort auf der Vorderseite über den Sensortasten ein zweites Display auf. Dieses zeigt den aktuellen Titel, Uhrzeit und eine kleine Animation an. Schön anzusehen sind außerdem die bunten Lichteffekte, die passend zur Musik durch das klare Plastik am Rand der Klappe leuchten. Der einzige Nachteil der spiegelnden Front zeigt sich im Sonnenlicht - hier ist die Schrift kaum noch zu entziffern.

Neben der Bedienung über die Tasten lässt sich der Player auch mit Gesten steuern. Wie beim Sony Ericsson W760i kommt dafür der Bewegungssensor, der im Menü zum automatischen Wechseln der Anzeige dient, zum Einsatz. Bewegt man das Handy ruckartig nach links oder rechts, während man die mittlere Sensortaste berührt, springt das Handy zum letzten oder nächsten Lied. Durch eine Bewegung hoch und runter lässt sich die Lautstärke justieren. Schnelles Schütteln aktiviert den Zufallsmodus und der Player spielt ein beliebiges Musikstück ab.

Sony Ericsson W980

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