GPS-Geräte für Radtouren und Wanderungen
Outdoor-Navis: Der richtige Weg in der Wildnis
Yasmin Kötter
Navigationsgeräte fürs Auto - um stets den richtigen Weg zu finden eine sinvolle Anschaffung. Aber nicht nur wer mit dem Auto unterwegs ist, kann sich den mobilen Wegweiser zunutze machen: Als Radfahrer oder Wanderer in der Wildnis kann ein Navi nützlicher sein als jede Landkarte.
Inhalt
- Kompass und Landkarte weg, Outdoor-Navi her
- Das normale Auto-Navi reicht für Radwanderer nicht
- Geräte gibt es mit oder ohne Kartendarstellung
- Vorher und Nachher: Touren auf dem PC bearbeiten
- Wichtiges Kaufkriterium: Display und Ein-Hand-Bedienbarkeit
Kompass und Landkarte weg, Outdoor-Navi her
Großformatige Papierkarten mit Rad- und Wanderwegen sind oftmals unpraktisch. Während der Fahrt mit dem Rad immer wieder die Karte hervorholen zu müssen, kann schnell lästig werden. Wer seine Route immer im Blick haben möchte, druckt sich daher entweder die entsprechenden Kartenteile aus und klemmt sie an den Lenker oder setzt direkt auf die digitale Alternative: Navis.
Der Vorteil: Das Navi weiß dank GPS stets, wo sich der Nutzer befindet und Verfahren und Verlaufen dürfte selbst dem Orientierungslosesten schwer fallen. Wer jetzt denkt: Dann schnalle ich mir einfach mein Auto-Navi an den Lenker und los geht die Fahrt, liegt falsch. Mal abgesehen von einer mitunter umständlichen Befestigung steht das Kartenmaterial dem Vorhaben im Weg: Schließlich sind nicht große Straßen, sondern vor allem die kleinen Feldwege interessant.

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Die topologischen Karten für das gewünschte Gebiet müssen Nutzer meist separat kaufen.
Das normale Auto-Navi reicht für Radwanderer nicht
Die tauchen zwar in Wanderkarten auf, werden beim Kartenmaterial für mobile Auto-Navis aber logischerweise vernachlässigt. Abhilfe schaffen da speziell für die so genannten Radwanderer entwickelte Navis. Die enthalten nicht nur alle nötigen Wege, sondern zudem topologische Daten. Spielt beim Autofahren die Steigung oder die Geländebeschaffenheit eine eher untergeordnete Rolle, kann die Entscheidung für eine bestimmte Strecke zu Fuß oder auf dem Fahrrad durchaus von Gefälle oder Untergrund abhängen. Dafür müssen Outdoor-Nutzer bei den Geräten auf eine Sprachführung verzichten.
Anders als bei herkömmlichen Navis ist der Markt an GPS-Geräten für Radwanderer eher klein. Vor allem zwei Anbieter sind für den deutschen Markt zu nennen: Garmin und Lowrance. Der Preis für entsprechende GPS-Geräte reicht bei diesen Anbietern von unter 100 bis über 400 Euro. Dabei gibt es einen Unterschied zwischen Geräten mit oder ohne Kartendarstellung.
Übersicht Outdoor-Navis
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Geräte gibt es mit oder ohne Kartendarstellung
Wer beim Campen eine Versicherung haben möchte, immer wieder zum Zelt zurückzufinden, sollte einen Blick auf das "Garmin Geko 201" werfen. Das Geko speichert bis zu 20 Touren, merkt sich den zurückgelegten Weg und zeigt ihn als dünn gepunktete Linie auf dem Display an. Über eine richtige Kartendarstellung verfügt dieses Gerät nicht. Neunzig Euro müssen geneigte Käufer für das Geko 201 auf den Ladentisch legen.
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