DLNA: Standard für die Vernetzung des digitalen Zuhauses

Was schreibt der DNLA-Standard vor?

Die aktuelle Fassung des DLNA-Standards ist die Version 1.5, die der Verband im März 2006 veröffentlicht hat. Im Oktober des gleichen Jahres wurde eine geringfügig überarbeitete Fassung der so genannten Guidelines verabschiedet. In ihnen steht zum Beispiel, welche Formate und Techniken für die Übertragung von Bild-, Audio- und Videodaten vom Server zum Netzwerk-Player die entsprechenden Geräte beherrschen müssen.

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Mit Zeichnungen wie dieser erläutert Philips seine Streamium-Technik und zeigt wofür der DLNA-Standard nötig ist.

So müssen die Daten wenigstens als JPEG, unkomprimiertes Audio (LPCM) und MPEG2 mindestens per Ethernet oder WLAN zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Gern gesehen, aber nicht zwangsläufig vorgeschrieben, ist die Beherrschung möglichst vieler Dateiformate und Transportwege. Zusätzlich müssen sie "Universal Plug and Play" (UPnP) erkennen können. Wer die genauen Richtlinien einsehen will, muss mit seiner Firma entweder Mitglied der DLNA werden oder erhält sie als Nicht-Mitglied gegen eine Gebühr von 500 US-Dollar.

Wie viele zertifizierte Produkte gibt es schon?

Bis heute sind über 2.400 Produkte von 33 verschiedenen Herstellern nach dem DLNA-Standard zertifiziert. Über 800 davon sind auf der Webseite der DLNA öffentlich aufgelistet. Zu den DLNA-zertifizierten Produkten gehören unter anderem die Geräte der Regza-Serie von Toshiba, die Vaio-Notebooks von Sony und die Streamium-Familie von Philips.

In der Roadmap der "Digital Living Network Alliance" stehen als nächste Kriterien, die Eingang in die Richtlinien finden sollen, unter anderem das Real-time Transport Protocol (RTP) sowie die Unterstützung von AVC (MPEG-4) und Bluetooth.

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