Glatter, glänzender und federleichter MP3-Player
Samsung YP-T10 im Test: MP3-Player mit Bluetooth
MP3-Hardware
Der erste Eindruck des Samsung YP-T10: glatt, glänzend, mit 41,5 x 96 x 7,9 Millimetern fast genauso groß wie eine Scheckkarte und mit 43 Gramm federleicht. Das Beste an diesem Gerät ist jedoch die kinderleichte Bedienung, die sehr schnell und intuitiv erlernbar ist. Das Handbuch kann also getrost in der Verpackung bleiben.
Einfach den Player auspacken, Akku aufladen, Kopfhörer anstöpseln und los geht's. Das berührungsempfindliche Touchpad mit den vier Pfeiltasten und zentralem Bestätigungsknopf, Menütaste und Pfeil-Taste, mit der die nächst höhere Menü-Ebene zu erreichen ist, ist quasi selbsterklärend und multifunktional einsetzbar. Ebenso simpel ist die gelungene Menüführung, die von der Medienwiedergabe bis zur Gerätesteuerung alles beinhaltet. Anschaulich animierte Menüpunkte sorgen zusätzlich für Übersicht.
Inhalt
- Bunte Leistungsvielfalt
- Bluetooth-Möglichkeiten
- Fazit und technische Daten
Bunte Leistungsvielfalt
Das kleine Gadget gibt es mit einer Rückwand aus Aluminium und verschiedenfarbigen Oberflächen zu kaufen. Der User kann hier zwischen Schwarz, Weiß, Gelb, Rot und Aubergine wählen. Zwar ist die Oberfläche ziemlich unempfindlich gegenüber Kratzern, aber die Finger hinterlassen dort und auf dem 2,0 Zoll großen QVGA-Display deutliche Spuren.
Weiterhin ist der Samsung YP-T10 mit den Betriebssystemen Windows XP und Vista kompatibel, jedoch nur dann, wenn sich auf dem Rechner der Windows Media Player ab der Version 10 befindet. Sonst muss ein entsprechender Treiber nachinstalliert werden, da die Dateiübertragung mittels des Media Transfer Protocols nicht funktioniert oder der Player nicht als Wechseldatenträger erkannt wird.
Samsung YP-T10JAU Teil 1
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Ansonsten klappt der Datenaustausch zwischen Rechner und Player mittels Windows-Explorer oder mitgelieferter Software (Media Studio) reibungslos. Ärgerlich ist allerdings das proprietäre Format des Datenkabels, das gleichzeitig auch als Ladekabel fungiert. Die Tatsache, dass hier statt eines USB 2.0 auf Mini-USB-Kabels ein spezieller Samsung-Stecker für den MP3-Player verwendet werden muss, ist absolut unverständlich. Geht das Kabel verloren, muss ein Original-Ersatz des Herstellers besorgt werden.
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Eine Empfehlung auszusprechen fällt mir im Gegensatz etwas schwer. Die Software Samsung Media Center ist schwer fehlerbehaftet, die Konvertierung der Videos in das merkwürdige .svi-Format ist nicht ohne weiteres ableistbar.
Wer seine Kunden damit gängelt, dass Videos und Musik nur schwer aufzuspielen sind, da man den Kunden zwingen möchte, das Media Center zu nutzen, kann m.E. keine Kaufempfehlung erhalten.
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