Intelligente Systeme: Zeitreise durch die Robotik

Überall vertreten: Medizin oder Sport

In Karlsruhe, am Fraunhofer Institut für Information- und Datenverarbeitung (IITB), arbeiten Forscher an einem scheinbar unglaublichen Projekt, dass dem sprechenden Fön von Otto gleichkommt: Die Entwicklung eines selbstständig handelnden Roboters. Spezalisten wollen der Menschenmaschine Armar 3 das Sehen, Hören und Tasten beibringen. "Das sichere Aufnehmen glatter, empfindlicher Objekte wie zum Beispiel einem Glas ist eine Standardaufgabe im Haushalt, stellt aber für einen Roboter eine große Herausforderung da", erläutert Helge-Björn Kuntze, vom IITB, gegenüber dem Fraunhofer Magazin.

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Ganz andere und neue Formen der Vernetzung von Mensch und Maschine erproben derzeit Informatiker und Mediziner. Sie arbeiten daran, Hirnaktivitäten auf dem Bildschirm umzusetzen, um so eine mentale Schreibmaschine für körperbehinderte Menschen zu entwickeln. Während die meisten dieser Maschinen dem Menschen helfend zur Seite stehen, treten andere gleich ganz an seine Stelle. Das gilt für Industriebetriebe, in denen ausgewählte Produktionsstraßen bereits vollständig automatisiert sind.

Aber auch für den Sport sind sie aktiv. Bei Kamel-Rennen etwa in den Golfstaaten reiten Roboter, da der Einsatz von Kinder-Jockeys verboten ist, und mit den RoboCups haben die Machinen sogar den internationalen Fußballsport erobert. Zuletzt aus deutscher Sicht auch sehr erfolgreich: Im chinesischen Suzhou gewannen die menschenähnlichen Fußballroboter des Team NimbRo der Universitäten Bonn und Freiburg den Weltmeistertitel in der KidSize-Klasse der Humanoiden Liga.

Der BigDog: Eine Maschine mit standhaftem Bewusstsein

Die Roboter übernehmen immer mehr menschliche Aufgaben. Angefangen hat alles mit einfachen Überlegungen, Ideen und philosophischem Ausholen bekannter Köpfe - das Ziel war noch futuristisch und unbekannt. Heutzutage bekommt man teilweise, auch weil die Maschinen so viel Menschlichkeit annehmen können, angstbehaftete Zukunftsversionen. Ob sie berechtigt sind oder nicht, hat letzten Endes aber wieder der Mensch selbst in der Hand.

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