Intelligente Systeme: Zeitreise durch die Robotik

Der Neuzeit-Stummfilm: Alternative X

Die ersten richtigen Roboter mit menschlichen Zügen gab es um 1816: Hier ist wohl der bekannteste die Figur eines Trompeters, der sechs auf einer Stiftwalze gespeicherte Melodien abspielen konnte. Es gab nach dem Trompeter viele solcher Versuche, den Menschen nachzuahmen. Aber erst zu Beginn des 20. Jahunderts nahmen die Utopien von einer automatisierten Zukunft konkrete Formen an. Der erste deutsche Roboter tauchte im damals neuen Medium Kino, eine deutsche Erfindung, auf der Leinwand auf.

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Vom Filmstar zum Forschungsobjekt

Von Anfang an spielten Roboter in Filmen eine zwiespältige Rolle. Einerseits versprachen sie, den Menschen von der körperlichen Schwerarbeit zu entlasten. Andererseits verband man mit ihnen die geheime Bedrohung einer außer Kontrolle geratenen Technik. Diese Utopie vom androiden Roboter entwarf in den 1950er Jahren die Werbung auf unterhaltsame Weise. Mit menschlichen Zügen und Körperformen ausgestattete Roboter wurden mit großem Erfolg weltweit vorgeführt.

Besonders populär war der 2,37 Meter große "Sabor" aus der Schweiz. Konnte dieser doch rauchen, spazieren gehen und sogar hin und wieder mit seinem weiblichen Publikum flirten. Aber das alles waren Vorführmodelle, keine Arbeitstiere. Sie haben dem Publikum zwar die mögliche Technik vorgeführt. Doch geholfen, geschweige denn ihre Arbeit abgenommen haben sie nicht. Wie es um die heutige Robotik steht, zeigt ein Blick in die oft sterilen Forschungslabore der heutigen Zeit.

Moderne Roboter sind lernfähige Wesen, die in Interaktion mit dem Menschen treten. Je nach Einsatzzweck können sie sich dabei in ihrer äußeren Form von ihren älteren androiden Vorläufern entfernen. Häufig gleichen Forschungsroboter Insekten. Sie arbeiten für den Menschen oftmals an lebensfeindlichen Orten: In der Tiefsee, im Weltraum oder unter der Erde. Aber es gibt auch andere Beispiele.

Besondere Projekte

Roboter, die etwa menschlichen Umgang tätigen, tragen äußerlich wieder die Züge der androiden Maschinenmenschen vergangener Zeiten. Moderne Serviceroboter, die staubsaugen oder die Geschirrspülmaschine ausräumen können, sehen wie freundliche Hausgenossen aus. Dahinter steckt natürlich jede Menge Arbeit. Diese These zeigt auch das Armar-Projekt.

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