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25.07.2008
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Alles zu Kosten und versteckten Fallen der Handy-Tarife

Frei und ungebunden: Günstig telefonieren mit Prepaid-Discountern

Yasmin Kötter

Frei und ungebunden: Günstig telefonieren mit Prepaid-Discountern

Kein Vertrag, geringe Kosten und trotzdem immer erreichbar sein: Wer wenig Geld für einen Handy-Tarif ausgeben will, liegt meist mit einem Prepaid-Angebot richtig. Die so genannten Prepaid-Discounter buhlen mit Tiefstpreisen um die Gunst der Sparwilligen und verdichten den Tarif-Dschungel. Netzwelt schafft Überblick.

Inhalt

  • Aufladen oder Rechnung: Prepaid ist nicht gleich Prepaid
  • Die Taktung macht den Preis: Günstig für Kurztelefonierer
  • Preiswerte Zweisamkeit: Telefonieren zu Gleichgesinnten
  • Vorsicht: Der Teufel versteckt sich im Kleingedruckten
  • Der richtige Tarif für SMS-Süchtige

Aufladen oder Rechnung: Prepaid ist nicht gleich Prepaid

Der Vorteil von Prepaid-Angeboten: Es entfallen die monatliche Grundgebühr, der Mindestumsatz und die Vertragsbindung. Trotzdem gilt es grundsätzlich zwischen Prepaid und Postpaid zu unterscheiden: Bei einer Prepaid-Karte muss vor der Nutzung ein Guthaben aufgeladen werden. Bei vielen Tarif-Discountern ist schon beim Kauf der Karte ein Startguthaben inbegriffen. Im Vergleich zeigen sich derzeit lediglich die Prepaid-Anbieter O2 und Tchibo knauserig. Hier kann der Käufer ohne vorher aufzuladen lediglich für einen Euro telefonieren. Bei Ay Yildis, Blau.de und T-Mobile können Kunden dagegen den Kaufpreis der Karte vertelefonieren.

prepaid postpaid

Bild verkleinernBild vergrößern
Zwei der verglichenen Anbieter setzen auf Postpaid.

Bei Prepaid-Tarifen hat der Handy-Besitzer die volle Kontrolle über seine Kosten. Er kann nur das vertelefonieren, was er vorher gezahlt hat. Allerdings muss er sich selbst immer wieder um die Aufladung des Guthabens kümmern. Einige Anbieter ermöglichen eine automatische Aufladung, beispielsweise wenn weniger als fünf Euro Guthaben verbleiben. Das ist bei den Discountern Blau.de, Callmobile, Fonic, Maxxim, Simply und Solomo der Fall.

Postpaid dagegen ähnelt eher einem fortlaufenden Vertrag, allerdings ebenfalls ohne Grundgebühr und Mindestumsatz. Dabei stellt der Anbieter die entstandenenen Kosten jeden Monat in Rechnung, ein manuelles Aufladen ist nicht nötig. Bei dieser Variante hat der Kunde entsprechend weniger Kontrolle über seine verursachten Kosten. Unter den vorgestellten Anbietern setzen lediglich Klarmobil und McSim auf diese Variante.

Hier können Sie mit einem Klick auf das Bild die erste Tabelle mit Informationen zu Kartenpreisen, Startguthaben und Netz der Prepaid-Anbieter herunterladen.

prepaid-anbieter-tabelle1
Mit einem Klick auf das Bild öffnen Sie den PDF-Download.

Die Taktung macht den Preis: Günstig für Kurztelefonierer

Auf den ersten Blick günstige Minutenpreise können sich für Kurztelefonierer schnell als Kostenfalle entpuppen. Denn die meisten Anbieter rechnen eine volle Minute ab, selbst wenn das Gespräch nur wenige Sekunden dauert. Die vorbildliche Ausnahme machen da Penny, Rewe und Tchibo, die im Sekundentakt abrechnen. Ihre Tarife sind die richtigen für alle, die mit ihrem Handy überwiegend kurze Gespräche führen. Aldi, Ay Yildis, O2, Schlecker, Tchibo und T-Mobile rechnen zumindest ab der zweiten Minute sekundengenau ab.

Preiswerte Zweisamkeit: Telefonieren zu Gleichgesinnten

Wer überlegt, sich die gleiche Prepaid-Karte wie sein Partner zuzulegen, um günstiger zu telefonieren, sollte dies nur bei folgenden Anbietern tun: Aldi, Callmobile, Penny und Rewe. Hier kostet die Gesprächsminute zu anderen Mitgliedern lediglich drei Cent. Bei Aldi, Penny und Rewe kosten auch SMS ins eigene Netz nur drei Cent. Teurer kommt Nutzern von O2 Loop Telefonieren und Simsen zu stehen: 25 Cent pro Minute und 19 Cent pro Textnachricht. Dieser Anbieter ist ganz klar der teuerste unter den vorgestellten.


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Elvador, am 25.07.2008 17:20

Müsste nicht auch O2 Genion S unter Postpaid fallen?
Immerhin hat das laut Werbung:
- keine Mindestvertragslaufzeit
- keine Grundgebühr
- keinen Mindestumsatz

...


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