Datenträger durchbrechen laut Forschern bald die Mehr-Terabyte-Kapazität

Tera oder Peta: Zukunft haben beide

Tera oder Peta: Zukunft haben beide Ohne sie geht es nicht mehr. Die digitalen Daten durchdringen mittlerweile von überall unseren Alltag. Urlaubsbilder gibt es längst nicht mehr nur zum Anfassen. Sie liegen in digitaler Form auf Festplatten und Speicherkarten. Sogar Zeitschriften und Bücher erscheinen zunehmend in digitaler Ausgabe als PDF und wie selbstverständlich werden komplette Musikalben oder Filme auf das Handy oder den MP3-Player übertragen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1 Inhalt
  2. 2Immer mehr Daten auf kleinerem Raum
  3. 3Eine Festplatte im Betrieb: Ein vier GByte Quantum Bigfoot
  4. 4Der Markt fordert eine neuen Speicher-Generation
  5. 5Datenverarbeitung mal ganz anders: Der Dia Scanner
  6. 6Rotation und Adressierung sind der Schlüssel

Inhalt

  • Immer mehr Daten auf kleinerem Raum
  • Der Markt fordert eine neuen Speicher-Generation
  • Rotation und Adressierung sind der Schlüssel
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Immer mehr Daten auf kleinerem Raum

Immer mehr Daten müssen folglich auf immer kleinerem Raum gespeichert werden. Diese fortschreitende Miniaturisierung erfordert aber auch immer höher entwickelte Technologien. Genau diesem Thema widmen sich derzeit Physiker der TU Chemnitz. TERAMAGSTOR - die Abkürzung steht für "Terabit Magnetic Storage Technologies" - heißt das EU-Projekt, an dem die Chemnitzer Universität mit der Professur Oberflächen- und Grenzflächenphysik beteiligt ist.

Eine Festplatte im Betrieb: Ein vier GByte Quantum Bigfoot

Das Ziel ist die Speicherdichte von Festplatten weiter zu erhöhen und die erste Festplatte mit einer Speicherdichte von einem Terabit pro Quadratinch (6,45cm²) zu entwickeln. Zum Vergleich: Aktuelle Festplatten haben eine Speicherdichte von bis zu 300 Gigabit pro Quadratinch. "Die Speicherkapazität kann dabei ebenfalls verdreifacht werden", berichtet Manfred Albrecht, Inhaber der Professur Oberflächen- und Grenzflächenphysik.

Der Markt fordert eine neuen Speicher-Generation

Man möchte mit dem Projekt eine neue Generation von ultradichten magnetischen Speichern schaffen. Dazu müssen aber neben technologischen auch die ökonomischen Aspekte berücksichtigt werden. Durch intensive Forschung auf dem Gebiet der Nanotechnologie möchte man technologische Barrieren wie thermische Stabilität und Beschreibbarkeit überwinden, gleichzeitig aber auch geringe Herstellungskosten und geeignete Herstellungsverfahren realisieren. Die Europäische Union (EU) fördert seit dem 1. Mai 2008 das Forschungsvorhaben mit knapp 3,5 Millionen Euro über einen Zeitraum von 36 Monaten. Davon fließen 420.000 Euro an die TU Chemnitz.

Der Markt fordert schon lange neue Möglichkeiten bei den Speichermedien. Heutzutage kann jeder ein Terabyte (TB) zu Hause besitzen. Nur muss der Besitzer mit mehreren Festplatten kalkulieren. Gewöhnlich spricht man von zwei Speicherplatten mit jeweilt 500 Gigabyte (GB). Zwar gibt es auch schon die TB-Festplatte Deskstar 7K1000 von Hitachi. Doch ist diese mit über 250 Euro für den Massenmarkt noch zu teuer. So erhält man 500 GB schon ab 80 Euro.

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