Starke Leistung zum fairen Preis
Kaufberatung: 1.000-Euro-PC für Spieler
Die Wahl der passenden Hardware für einen hochwertigen Spielerechner fällt oft schwer, zumal sich die Empfehlungen beinahe monatlich ändern. Für rund 1.000 Euro erhält der Käufer einen PC mit Quadcore-CPU und einer leistungsstarken Grafikkarte. Der folgende Konfigurationsvorschlag hilft bei der Auswahl der Bauteile - jeder Anwender sollte die "Rechner-Zutaten" aber den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Inhaltsverzeichnis
- 1Prozessor: Vier Kerne für die Zukunft
- 2Grafikkarte: ATI hat die Nase vorn
- 3Arbeitsspeicher: DDR3-RAM vom Markenhersteller
- 4Hauptplatine: Der Anspruch entscheidet
- 5Festplatte und Laufwerk
- 6Netzteil: Kabelmanagement empfehlenswert
- 7Gehäuse und Kühlung
Prozessor: Vier Kerne für die Zukunft
Vor allem in oberen Preisregionen stehen inzwischen überwiegend Vierkern-Prozessoren zum Verkauf. Von den vier Kernen profitieren zwar noch längst nicht alle Spiele, dennoch führt in Zukunft kaum mehr ein Weg an ihnen vorbei. Allein deshalb lohnt sich die Anschaffung einer Vierkern-CPU für rund 140 Euro, zudem schenken Spielentwickler den Mehrkernsystemen zunehmend Beachtung bei der Programmierung.
Ob der Käufer zu AMD oder Intel greift, stellt derzeit eher eine Glaubensfrage dar. AMD-Produkte kosten etwas weniger, dafür arbeiten Intel-Prozessoren bei Multimedia-Anwendungen schneller. In Spielen hingegen zeigt sich zwischen den beiden Plattformen kein merklicher Leistungsunterschied. In beiden Fällen empfiehlt sich aufgrund der besseren Garantiebedingungen der Kauf einer "boxed Version" mit Kühler.
Grafikkarte: ATI hat die Nase vorn
Wer Spiele in hohen Auflösungen mit allen Details genießen will, benötigt vor allem eine leistungsfähige Grafikkarte. Aktuell fällt die Wahl nicht schwer, da ATI mit der Radeon-HD58xx-Serie das bessere Gesamtpaket bietet. Zwar ist die Nvidia GTX 480 etwas schneller, aber der hohe Preis dürfte wohl viele potentielle Kunden abschrecken. Zudem wird die neue Grafikkartenserie von Nvidia sehr heiß, trotz einer sehr hohen Geräuschkulisse.

Als leistungsfähige Grafikkarte empfiehlt sich die ATI Radeon HD 5870, der Pixelbeschleuniger kostet etwa 350 Euro. Neben hoher Rechenleistung zeichnet sich die Platine durch Strom sparenden Leerlaufbetrieb aus. Für circa 100 Euro weniger erhält der Kunde eine etwas schwächere ATI Radeon HD 5850. Insgesamt bietet diese Grafikkarte das bessere Preis-Leistungsverhältnis. All jene, die eine leise Grafikkarte bevorzugen sollten nach abweichenden Lösungen fernab des Referenzdesigns Ausschau halten. Viele Hersteller bieten die meist leicht übertakteten Karten mit besseren Kühlern gegen einen kleinen Aufpreis an. Vor dem Kauf der Grafikkarte empfiehlt es sich Tests und Nutzerberichte zu lesen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 5 Beiträge
Zitat: Reicht nicht auch zB. das ausgezeichnete 450W NT von Corsair? ATI gibt als Mindestanforderung ein 500Watt Netzteil bei der HD5870 an. Eher würde ich in der Hinsicht...
Reicht nicht auch zB. das ausgezeichnete 450W NT von Corsair?
Zitat: oder hat das SEO Gründe? Immer! Danke, dass du mit deinem Kommentar die Keyword-Dichte erhöht hast :D Danke für den Hinweis, werde das gleich...
Das Gehäuse habt ihr in der Bildbeschreibung falsch beschriftet, das ist ein Lian Li nicht Lain Li ;-), oder hat das SEO Gründe? Im Text stimmts LOL
Beitrag aktualisiert, neue Hardware, Tipps und Preise