Ameisen, Babybrei und Schmieröl legen Speichermedien lahm
Best of Datenverlust: Die schrägsten Fälle
Kurt Müller
Jedes Jahr passieren Computernutzern kleinere oder größere Missgeschicke, die vermeintlich zu einem Datenverlust führen. Doch nicht immer verschwinden die Dateien im Nirvana. Oftmals können sie mittels spezieller Software oder durch das Austauschen defekter Hardwarekomponenten wiederhergestellt werden. Netzwelt hat einige kuriose Fälle zusammengetragen.
Inhalt
- Nicht nur sauber, sondern weg
- Babybrei im Getriebe
- Datentransfer einmal anders
- Pimp my HDD
- Der virtuelle Kammerjäger
- Und sonst so?
Nicht nur sauber, sondern weg
So vergaß eine Frau, dass sich ihr USB-Stick noch in der Tasche einer ihrer Hosen befand. Das Kleidungsstück, wie auch der Stick, fanden ihren Weg in die Waschmaschine. Das Problem nach dem kompletten Waschgang war dann nur, dass die Dame nicht mehr auf ihre Daten zugreifen konnte. Sie war der Meinung, die "Daten ausgewaschen zu haben". Aber vielleicht roch ja der Stick dann wenigstens gut?
Babybrei im Getriebe
Aber auch die Herren der Schöpfung sind vor Fehlern nicht gefeit. So vergaß ein sorgender Vater, dass sich sein USB-Speichermedium in der Brusttasche seines Hemdes befand als er zu seiner hungrigen Tochter nach Hause eilte. Denn als er sich über den Hochstuhl des Kindes lehnte, um seinen Nachwuchs zu füttern, fiel das Gerät schnurstracks in den Brei hinein. Lecker: Alete Brei nicht mit Vollkorn, sondern diesmal mit 512 Megabyte.

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Scheint doch nicht so zu schmecken der Stick.
Datentransfer einmal anders
Eine schnellere Art des Dateitransfers hat ein australischer Geschäftsmann erfunden. Denn dieser bewarf während einer emotional geführten Diskussion wutentbrannt mit einem USB-Stick nach seinem Geschäftspartner. Dumm nur, dass das Gerät und die wertvollen Firmenpläne gleich mit auf dem Boden zerschellten. Hätte er doch lieber mal auf einen Rechner zurückgegriffen. Mit dem hätte er seinen Argumenten noch mehr Durchschlagskraft verleihen können.
Pimp my HDD
Eine neue Form der reibungslosen Datenkommunikation hat ein britischer Wissenschaftler erfunden. Dieser fühlte sich durch das Quietschen seiner Festplatte so gestört, dass er zur Selbsthilfe griff: Er bohrte ein Loch in das Gehäuse und träufelte etwas Öl hinein. Danach lief die Platte zwar wie geschmiert, aber eben ohne Daten. Wir stellen fest: 7.200 Umdrehungen pro Minute sind mit einer HDD mit 5.400 Umdrehungen einfach nicht machbar. Da hilft auch kein Öl.
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