Von USB-Sticks und Lötkolben
Notebook: Doping für den Asus EeePC und andere Netbooks
Viele Menschen liebäugeln mit einem Netbook, dem kleineren und leichteren Bruder des Laptops. Hoch im Kurs steht vor allem der Asus EeePC. Dieser hat einen wahren Boom auf die billigen Zweitlaptops ausgelöst. Die Ausstattung solcher Netbooks ist aber nicht die Beste. Abhilfe schaffen nachträgliche Aufrüstungen, die mitunter leicht zu realisieren sind.
Inhaltsverzeichnis
- 1Erweiterung per USB-Anschluss
- 2Für die Optik
- 3Vom Externen zum Internen
Erweiterung per USB-Anschluss
Der Asus EeePC besitzt gleich drei USB-Anschlüsse und diese lassen einige leicht zu bewerkstelligende Modifikationen zu. Der Speicherplatz ist mit 20 Gigabyte (Linux Version) beziehungsweise zwölf Gigabyte (Windows Version) sehr knapp bemessen. Neben einer Speicherkarte lässt sich der Speicherplatz aber auch einfach mit einem USB-Stick aufrüsten.
EeePC 900 im Test
22,5 x 17 x 2 bis 3,8 Zentimeter groß ist der EeePC 900 bei einem Gewicht von etwa einem Kilogramm.
Auf der anderen Seite befinden sich der Netzwerkanschluss, noch ein USB-Anschluss sowie die Buchsen für Mikrofon und Kopfhörer.
Oben Flash-Speicher, unten Arbeitsspeicher - sind die Schrauben erst einmal ab ist man schnell im Inneren des EeePC.
Kartenleser, 2 x USB und VGA-Ausgang sind die Anschlüsse auf der einen Seite des EeePC 900.
Ganz genau passt der EeePC 900 in die mitgelieferte Tasche, die ihn beim Transport vor Kratzern schützt.
Derzeit sind Modelle mit bis zu 32 Gigabyte erhältlich. Es sollte darauf geachtet werden, dass der USB-Stick schnelle Lese- und Schreibzugriffe bietet. Dennoch - ein USB-Stick kommt nicht an die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten des internen Speichers heran.
Der EeePC hat zwar WLAN integriert, allerdings fehlt diesem der wesentlich schnellere N-Standard. Auch dieser lässt sich einfach über einen entsprechenden WLAN-Stick nachrüsten. Dies lohnt natürlich nur, wenn auch der vorhandene Router den N-Standard beherrscht.
Bluetooth ist eine weitere sehr beliebte drahtlose Verbindung, welche serienmäßig nicht im Gehäuse des EeePCs vorzufinden ist. Viele aktuelle Handys verfügen über Bluetooth und somit macht es durchaus Sinn, sein Netbook damit auszurüsten. Eine weitere Möglichkeit, Bluetooth zu nutzen ist, einen externen GPS-Empfänger auf diese Art und Weise drahtlos einzubinden.
Für mobiles Internet eignet sich WLAN oder UMTS. Wenn Ersteres fehlt, sollte beim Provider nachgefragt werden, ob dieser UMTS auch über USB-Sticks anbietet. Kleiner Tipp: Die nächste Generation der Asus EeePCs soll UMTS bereits an Bord haben. Nachdem nun alles nachgerüstet wurde, sind die drei USB-Steckplätze aufgebraucht. Diese Anschlussknappheit lässt sich problemlos mit einem USB-Hub umgehen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Netbook und Asus EeePC.
Links zum Thema
- jkkmobile (UMTS - Mod)
- jkkmobile (Bluetooth - Mod)
- jkkmobile (Touchscreen - Mod)
- ivancover (EeePC 700 - stark Modifiziert)
- Minikrieger: Asus EeePC 900 im Test
