Kostenloses Browser-Plugin schafft Ordnung und Kontakte
Diigo: Schluss mit dem Lesezeichen-Chaos
Im Beruf oder Studium ist das Internet oft die erste Anlaufstelle für eine Recherche. Schnell häufen sich die gespeicherten Links zu einem Thema und der Überblick geht verloren. Viele drucken sich daher relevante Texte aus und machen sich mit dem Textmarker an die Arbeit. Dafür gibt es eine digitale Alternative: Diigo.

Auf der persönlichen Diigo-Startseite kann man die eigenen Lesezeichen verwalten und mit Freunden kommunizieren.
Inhaltsverzeichnis
- 1Installation eines kostenlosen Browser-Plugins nötig
- 2Organisation der Lesezeichen, markieren wie auf dem Papier
- 3Zahlreiche Gruppenfunktionen und Nachrichtendienst
- 4Diigo überzeugt durch einfache Handhabung
Mit Diigo lassen sich Papier und Tinte sparen: Das kostenlose Browser-Plugin kann Webseiten behandeln, als seien sie aus Papier. Nutzer können Textpassagen farblich markieren, den Seiten Notizzettel beifügen und alle gespeicherten Links übersichtlich sortieren. Das Plugin gibt es mit vollem Funktionsumfang für Firefox und Internet Explorer. Für Opera und Safari steht eine abgespeckte Variante zur Verfügung.
Installation eines kostenlosen Browser-Plugins nötig
Nach dem Anlegen eines Accounts mit Namen und E-Mail-Adresse muss zur Nutzung von Diigo ein kleines Programm heruntergeladen werden. Nach der Installation erscheint im Browser eine zusätzliche Leiste, die alle Funktionen wie Text-Markierungen, Notizzettel und Lesezeichen anzeigt.

Nach der Installation erscheint die Diigo-Leiste im Browser.
Organisation der Lesezeichen, markieren wie auf dem Papier
Die angelegten Lesezeichen lassen sich mit Stichwörtern, so genannten Tags, versehen. Dadurch muss der Nutzer später nicht eine lange Liste nach dem passenden Link durchsuchen, sondern kann sich gezielt die Lesezeichen anzeigen lassen, die beispielsweise mit dem Begriff "Video" getaggt sind.
Damit interessante Inhalte auf den Seiten auch nach ein paar Tagen schnell gefunden werden, lassen sich wie handschriftlich auf Papier Textstellen markieren und mit Notizen versehen. Um auf einer gespeicherten Website einen Text einzufärben, muss der Diigo-Anwender einfach die entsprechende Passage mit der Maus markieren. Dann reicht entweder ein Klick auf "Highlight" in der Taskleiste oder ein Rechtsklick mit der Maus auf den Text. Dabei erscheint ein Menü, in dem sich unter anderem eine farbliche Markierung anwählen lässt.
Ist einmal eine Notiz hinzugefügt, wird diese jedes Mal wieder angezeigt, wenn der Benutzer die gespeicherte Website aufruft. Dabei lässt sich zudem festlegen, ob auch andere Diigo-Mitglieder die Kommentare oder Markierungen ansehen können, wenn sie die entsprechende Seite aufrufen.
Zahlreiche Gruppenfunktionen und Nachrichtendienst
Diigo nutzt nicht nur einem einzelnen User zur Recherche, sondern erleichtert auch die Zusammenarbeit einer Gruppe von Menschen. So können in einem vorher bestimmten Nutzerkreis munter Links ausgetauscht, die Seiten gemeinsam bearbeitet und über den integrierten Nachrichtendienst diskutiert werden.
Wer gezielt nach bestimmten Themen sucht, kann sich Benutzer anzeigen lassen, die aufgrund der gespeicherten Seiten oder Stichworte gleiche Interessen haben. Diese sind mit einem Klick zur Freundesliste hinzugefügt oder in eine bestehende Gruppe eingeladen. Dadurch ist Diigo nicht nur ein nützliches Arbeitswerkzeug, sondern gleichzeitig ein Stück weit soziales Netzwerk.
Diigo überzeugt durch einfache Handhabung
Die ersten Schritte mit Diigo fallen sehr leicht: Die Funktionen sitzen schnell verfügbar in der Taskleiste im Browser. Wenn gewünscht, öffnet sich auf Klick links ein zusätzliches Menü, in dem alle Lesezeichen angezeigt werden. Hier kann der Anwender auch Suchbegriffe eingeben und nach bestimmten Lesezeichen suchen.
Das kostenlose Diigo-Plugin ist nur in englischer Sprache verfügbar, eine deutsche Version des nützlichen Lesezeichen-Dienstes gibt es nicht. Den Link zum Diigo-Download finden Sie in der Box "Links zum Thema" am Ende des Artikels.
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