Speicherrekord bei Desktop-Festplatten

Seagate: Barracuda-Festplatte mit 1,5 Terabyte

Seagate: Barracuda-Festplatte mit 1,5 Terabyte Ideal für Anwender, die Filme, Videos und andere Multimedia-Dateien speichern wollen: Seagate hat die erste Desktop-Festplatte mit 1,5 Terabyte Kapazität angekündigt, die Barracuda 7200.11. Die Platte arbeitet mit der Speichertechnik Perpendicular Magnetic Recording (PMR). Dabei werden die Bits senkrecht zur Rotationsrichtung abgelegt, was zu einer wesentlich höheren Datendichte führt.

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Die Barracuda der elften Generation ist konzipiert als Datenspeicher für Desktop-PCs mit Multimedia-Anwendungen, Workstations, RAID-Systeme oder auch als externe Festplatte, die über USB, Firewire oder eSATA an den Rechner angeschlossen wird.

Einige technische Daten: Die 1,5-Terabyte-Platte besteht aus vier Plattern. Die Datenübertragung erfolgt über Serial ATA, mit drei GB pro Sekunde. Das 3,5-Zoll-Modell ist auch mit Kapazitäten von einem Terabyte sowie 750, 640, 500, 320 und 160 Gigabyte erhältlich. Die neuen Modelle sollen im August ausgeliefert werden.

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Seagate Festplatte

1,5 Terabyte Speicherkapazität bringt die neue Barracuda von Seagate auf vier Plattern.

Mit dem Schritt ins Terabyte-Terrain will Seagate sich noch stärker als Hersteller für Multimedia-taugliches Equipment präsentieren. Eine Strategie, die offenbar Erfolg hat. Seit der Firmengründung vor 30 Jahren hat der Speicherspezialist schon eine Milliarde Hard Drives verkauft.

Auch andere Hersteller bringen Desktop-Festplatten im Terabyte-Bereich. So gibt es von Western Digital die Caviar Black WD1001FALS mit Kapazitäten von einem Terabyte oder 750 Gigabyte. Hitachis Cinemastar 7K1000 erreicht ebenfalls schon die magische Ein-Terabyte-Grenze.

Notebook-Festplatten mit 500 Gigabyte

Im vierten Quartal soll es auch neue Notebook-Festplatten von Seagate geben, die Drives der Momentus-Serie 5400.6 und 7200.4. Bei diesen Festplatten reicht die Kapazität von 120 bis 500 Gigabyte.

Die 7200.4 arbeitet, wie schon aus der Produktbezeichnung ersichtlich, mit 7.200 Umdrehungen pro Minute, die 5400.6 mit 5.400 Umdrehungen. Laut Seagate sollen die Geräte auch besonders stoßfest sein. Bis zu 1000 G im ausgeschalteten Zustand und 350 G im laufenden Betrieb verkraften sie. Der eingebaute Beschleunigungssensor registriert, wenn das Notebook beispielsweise vom Tisch fällt und parkt den Festplattenkopf im Bruchteil einer Sekunde außerhalb des Datenbereichs. Ausprobieren sollte man das aber nicht.

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