Open Source-Projekt ab August für 250 Euro zu kaufen
Pandora: Zwischen Netbook und mobiler Spielekonsole
Besser als die Playstation Portable von Sony, der Nintendo DS oder der EeePC sei der Pandora-Handheld. Das zumindest behaupten die Macher des Open Pandora-Projekts. Ihre Konsole basiert auf Linux und drückt sich in eine Nische, die andere Geräte bisher nicht besetzen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Nicht nur für Spieler
- 2Touchscreen, WLAN und eine starker Akku
- 3In Deutschland soll er 250 Euro kosten
Die Pandora-Konsole ist der inoffizielle Nachfolger der Linux-Spielekonsole GP2X und bietet viel mehr als nur Spiele. Laut den Machern ist der Pandora "eine einzigartige Maschine". Er basiere auf Ideen und Kommentaren von tausenden von Forum-Besuchern. Sie haben vor mit ihm den "ultimativen OpenSource-Handheld zu schaffen".
Mit Pandora soll man nicht nur extra portierte Spiele zocken können, sondern auch extra für die Konsole programmierte Spiele. Emulatoren erweitern die Spielmöglichkeiten fast ins Unendliche. Ein Emulator wandelt die Programmiersprachen fremder Systeme in die eigene um und ermöglicht es dadurch auch Spiele anderer Systeme zu zocken. Technisch möglich ist die Emulation auf Pandora von Spielen der Playstation 1, aller 8- und 16-Bit-Konsolen (NES, Sega Megadrive) und einiger Handhelds wie dem Gameboy.
Open Source Handheld Pandora
Eine Animation wie der Pandora aussehen soll. Vorne befinden sich neben dem Power-Schalter, zwei SD-Kartenleser und der Audio-Ausgang.
An der Rückseite des Pandora befinden sich nicht nur Steuertasten, sondern ein USB- sowie ein Mini-USB-Anschluss.
QWERTY-Tastatur, zwei analoge Controller, ein DPad sowie A-, B-, Y- und Z-Tasten vereint keine anderer Handheld.
Geschlossen ist der Pandora noch sehr schlicht. Aber es handelt sich ja nur um einen Design-Entwurf.
Ein Pandora-Prototyp der anders aussieht als die Entwürfe und andere Prototypen im Größenvergleich mit zwei Münzen.
Der Pandora im Größenvergleich mit einem EeePC 4g und einem 15-Zoll-Notebook.
Nicht nur für Spieler
Pandora ist aber nicht nur eine Spielekonsole, sondern ein voll funktionsfähiger Mini-Computer. Mit ihm kann man im Internet surfen, Chat- und Messenger-Programme nutzen sowie Musik, Videos und Bilder anschauen. Sogar die Bearbeitung von Textdokumenten ist dank der englischen QWERTY-Tastatur mit 43 Tasten und einem numerischen Keypad möglich. Zwei analoge Controller und ein digitales "DPad" sind hauptsächlich für die Steuerung in Spielen vorgesehen.
Das Gerät ist etwas größer als die DS-Konsole von Nintendo und passt in Hosen- und Handtaschen. In dem Plastikgehäuse arbeitet ein ARM Cortex-A8-Prozessor mit 600 Megahertz. Er wird unterstützt von 128 Megabyte Arbeitsspeicher - zum Vergleich: Die PSP besitzt in der Standard-Ausführung nur 32 Megabyte Arbeitsspeicher. Daten gelangen über SDHC-Kartenlesegeräte auf den Handheld und über ein Svideo-TV-Ausgang auch wieder nach draußen.
Eine Animation zeigt wie der Pandora aussehen soll.

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