Flotter Dreier: PC, TV und Audio im engen Kontakt dank DLNA
IFA-Trends 2008: Vernetze Unterhaltungselektronik
Ein wichtiges Thema auf der diesjährigen IFA in Berlin wird die Vernetzung der Unterhaltungselektronik im Haushalt sein. Mehrere Hersteller präsentieren eigene Konzepte, mit denen vorerst nur Musik bequem zwischen Fernseher, Kamera, Computer und Stereo-Anlage ausgetauscht werden kann. Aber bis auch Fotos und Videos mit dieser Technik von Gerät zu Gerät wandern, kann es nicht mehr lange dauern.
Inhaltsverzeichnis
- 1Loewe Individual Mediacenter
- 2Loewe Multiroom Receiver
- 3Philips Streamium
- 4Preise und Verfügbarkeit
Fast alle Hersteller statten ihre Geräte inzwischen mit Schnittstellen aus, die es erlauben, digitale Inhalte direkt auszutauschen. Angefangen von USB-Buchsen und HDMI-Anschlüssen, bis hin zu Fernsehern mit Internetzugang und Digitalkameras mit WLAN. Einige Hersteller gehen noch weiter und stellen Gesamtkonzepte für den vernetzen Haushalt vor. Diese beschränken sich bisher allerdings auf den Austausch von Musikdaten.
Produkte mit diesem Logo erfüllen den DLNA-Standard.
Das Zauberwort für den vernetzen vier Wände lautet DLNA. Die Abkürzung steht für "Digital Living Network Alliance". Die DLNA ist ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Unterhaltungselektronik, der Computerindustrie und von Mobilfunkanbietern. In dem Gremium einigen sie sich auf Standards für die Vernetzung ihrer Geräte untereinander. Bis Juni 2008 haben bereits über 2400 Produkte von 33 verschiedenen Hersteller ein DLNA-Zertifikat erhalten.
Loewe Individual Mediacenter
Auf der IFA stellt der Edel-Fernsehbauer Loewe sein Individual Mediacenter vor. Der Audio-Server dient als intelligentes Medienzentrum und verteilt Musik per LAN, WLAN oder per Powerline-Datenverbindung über das Gebäude-Stromnetz im ganzen Haus. An das Gerät lassen sich verschiedensten Nebenraum-Komponenten "anschließen" - vom Fernseher mit integrierter LAN/WLAN-Schnittstelle bis hin zum WLAN-fähigen Handy oder Küchenradio.
Das Loewe Individual Mediacenter
Das Mediacenter enthält einen CD- und DVD-Player, einen FM-RDS-Stereotuner, einen analogen Audioeingang, ein iPod-/iPhone-Dock, zwei Ports für USB-Datenspeicher sowie einen LAN/WLAN-Anschluss für den Zugriff auf netzwerkbasierte Massenspeicher und auf Musik, Radioprogramme sowie Podcasts aus dem Internet.
Über einen angeschlossenen Flachbildfernseher mit Kabel- oder Satellitentuner ist zudem der Empfang von DVB-Radioprogrammen möglich. Die integrierte LAN/WLAN-Plattform ermöglicht eine simultane individuelle Verteilung der Audioquellen auf unterschiedliche Räume oder eine paralle Party-Beschallung im ganzen Haus.
Ist das 64 Millimeter tiefe Mediacenter in seinem Gehäuse aus Aluminium und Glas an einen Fernseher mit Full HD-Auflösung angeschlossen, sorgt ein "Upscaler" für die Umrechnung des Bilder der eingelegt DVD auf 1920 x 1080 Pixel. Bei eingelegten Musik-CDs sucht die Anlage in der Gracenote-Datenbank nach Songinformationen und zeigt diese zusammen mit dem Cover an. Diese Informationen speichert es im integriertem Flashspeicher ab.
Loewe Multiroom Receiver
Um Nebenräume mit dem Individual Mediacenter bespielen zu können, muss in jedem der anderen Räume ein "Individual Sound Multiroom Receiver" hängen. In ihm stecken jeweils zwei Digital-Verstärker zum direkten Betrieb von Passiv-Lautsprecherboxen und einen zusätzlichen Anschluss für einen Subwoofer-Basslautsprecher mit integriertem Verstärker.
Philips NP2900
- eingebaute Stereo-Lautsprecher
- stylisches Aluminiumgehäuse
- Preis - kein Vergleich zu anderen Slim-Device Angeboten
Philips NP1100
- exzellente Geräuschqualität
- verkabelter oder kabelloser Anschluss
- einfacher und attraktiver Bildschirm in Graumaßstab
- kein farbiger Bildschirm
- keine eingebauten Lautsprecher
- die Übergangsstelle ist nicht sehr schön





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