10 Euro ist der Firma jede Anmeldung wert
Fastload.tv: Filesharing-Anbieter im Zwielicht
Verbraucherschutz
Fastload.tv verschickt nicht nur dubiose Briefe an seine Kunden, sondern fällt auch noch durch andere Dinge auf. Da gibt es zehn Euro für jede geworbene Anmeldung, geschäftliche Kontakte zu einer Firma in Aachen und der Server steht nicht wie beworben außerhalb der Reichweite deutscher Ermittlungsbehörden.
Lohnendes Geschäft
Das Geschäft von Fastload.tv scheint sich zu lohnen. Zehn Euro sind Fastload.tv die Daten einer Anmeldung wert - früher waren es sogar 15 Euro. Diesen Betrag erhalten Webmaster, die über ein Werbebanner neue Kunden zu dem Download-Dienst leiten, pro Anmeldung. Den Betrag gibt es auch, wenn der Kunde noch im Testzeitraum kündigt. Aber Fastload.tv ist ja im jeden Fall im Besitz der Adressdaten und kann sie weiter verwerten.

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10 Euro zahlt Fastload.tv pro geworbenem Kunden dem Webmaster. (Screenshot: Paypartner.de)
(Klick vergrößert.)
Von jedem angemeldeten Nutzer kassiert das Unternehmen 6,90 Euro im Monat, für eine Dienstleistung, die es nach Meinung von Software-Kennern auch kostenlos mit anderen Filesharing-Programmen gibt. Zusätzliches Geld spülen die, nach Meinung von Verbraucherschützern oft ungerechtfertigten, Rechnungen an angebliche Nutzer in die Kassen. Selbst wenn 90 Prozent der Angeschriebenen sich an die Warnungen halten, bleiben immer noch 10 Prozent, die je mindestens 82,80 Euro bezahlen, für etwas, dass sie nicht in Anspruch nehmen.
Gleiches gilt für die Schreiben, die nach Meinung von Rechtsanwälten gleich mehrere Straftatbestände erfüllen, in denen der Betreiber von Fastload.tv ihren Kunden mit der Herausgabe von Daten an Ermittlungsbehörden droht, sofern sie nicht eine Zahlung zwischen 300 und 500 Euro leisten würden. Bei diesen Summen scheint sich die Investiton von zehn Euro in jede neue Anmeldung zu lohnen.
Von B nach A
Die Betreiberfirma von Fastload.tv, die Oxyron s.r.o, hat ihren Sitz in der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Ihr Geschäftsführer Johann H. verfügt aber über eine Adresse in Aachen. In der Stadt hat auch die Payplus GmbH ihren Sitz, die geschäftliche Beziehungen mit Fastload.tv unterhält. Sie betreibt den Werbevermittler paypartner.de, der unter anderem Werbeanzeigen für Fastload.tv schaltet.
Derzeit vermittelt die Seite außer für Fastload.tv noch Werbeanzeigen für das Erotik-Auktionsportal erobay.tv, das, wie die Community gesuchtgefunden.de, direkt von der Payplus GmbH betrieben wird. Bei beiden Seiten handelt es sich um Angebote, die nach einem Testzeitraum monatliche Gebühren erheben.
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Habe auch ein 14-Tägiges Probeabo bestellt.Nach 3 Tagen die Kündigung per Einschreiben an Fastload geschickt.Aber angeblich ist das Einschreiben nicht angekommen.So war ich gezwungen die Gebühr für ein Jahr zu zahlen.Habe jetzt noch ein Einschreiben abgeschickt was aber auch noch nicht angekommen sein soll.Was kann man den da noch machen .Auf E-Mails anworten die auch nicht.
mfg.Reingelegter
Zitat:
mfg.Reingelegter
Kannst beweisen das du eine Kündigung geschickt hast?
Bei wichtigen Sachen,Immer Einschreiben mit Rückschein, und einen Zeugen der den Inhalt bezeugen kann.
Näheres>> Die sichere Zustellung von Willenserklärungen
m.f.G.
ich haber leider erst nach meiner anmeldung gelesen das fastload tv eine abzocke ist. ich will sofort meine testphase kündigen leider kann ich nicht sehen wieviele tage ich noch habe damit ich das nachweisen kann.ich überlege jetzt wie ich kündigen soll da ich nicht meine richtige adresse eingegeben habe kann ich nicht per einschreiben mit rückschein kündigen ich denke da an fax aber ob das auch geht bitte um hilfe hab schon kopfschmerzen.
Schau mal in unseren Unterforum "Vermeintliche Gratisdienste (Abofallen)" vorbei. Dort haben wir einen Beratungsthread zu Fastload.tv. Hier der direkte Link ==> Klick mich
danke hoffe das ich dort weiterkomme
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