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Kaufberatung: Netbook oder Notebook? Mobile Rechner in der 400-Euro-Klasse

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Der Asus EeePC hat es vorgemacht: Netbooks sind klein, trendy, mobil und günstig. Aber die Computer im Kleinformat haben auch Schwächen - die Geräte bieten wenig Leistung und Tippkomfort. Für viele Netbook-Käufer lohnt sich daher der Blick auf ein größeres Notebook. Netzwelt vergleicht in der 400-Euro-Preisklasse 15,4-Zoll-Notebooks mit den neuen, ultramobilen Netbooks.

Der Asus EeePC hat es vorgemacht: Netbooks sind klein, trendy, mobil und günstig. Aber die Computer im Kleinformat haben auch Schwächen - die Geräte bieten wenig Leistung und Tippkomfort. Für viele Netbook-Käufer lohnt sich daher der Blick auf ein größeres Notebook. netzwelt vergleicht in der 400-Euro-Preisklasse 15,4-Zoll-Notebooks mit den neuen, ultramobilen Netbooks.

Leistung: Notebooks liegen vorn

In einem Netbook arbeitet üblicherweise ein Strom sparender Intel Atom Prozessor mit 1,6 Gigahertz. Der Arbeitsspeicher beträgt meist nur ein Gigabyte, und als Datenspeicher kommt in der Regel eine 160-Gigabyte-Festplatte zum Einsatz. "Ausgewachsene" Notebooks dieser Preiskategorie bieten meist bessere Leistungsdaten.

Das fängt beim Prozessor an - unter dem Gehäuse der "großen" Notebooks finden sich Intel Celeron M, AMD Athlon 64 oder auch Intel Pentium Dual-Core-Modelle. Der Chiptakt der Notebook-Prozessoren fängt bei etwa zwei Gigahertz an und endet bei 2,20 Gigahertz, wobei ein Intel Celeron M langsamer arbeitet als ein gleich getakteter Intel Pentium Dual-Core.

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In der Regel bieten Notebooks auch etwas mehr Festplattenspeicher als Netbooks: Die Speicherkapazität reicht von 160 bis 320 Gigabyte. Beim Arbeitsspeicher stehen beim Notebook meist zwei Gigabyte und mehr zur Verfügung, einige Modelle bieten aber auch nur ein Gigabyte RAM. Bei der Grafik gibt es hingegen so gut wie keine Unterschiede - beide Geräteklassen greifen auf handelsübliche Onboard-Grafikchips zurück.

Für den Einsatz als heimische Surfstation oder für Schreibarbeiten genügt die Leistung eines Netbook vollauf. Wer regelmäßig anspruchsvollere Anwendungen - etwa Videoplayer oder Bildbearbeitungssoftware - einsetzt, sollte allein aufgrund des größeren Arbeits- und Festplattenspeichers zum Notebook greifen. Als spieletauglicher LAN-Party-Begleiter eignet sich keines der mobilen Geräte in diesem Preissegment.

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Roland Haberer
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