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Medion Akoya Mini E1210: Das Aldi-Netbook im Test (Update)

Netbooks liegen voll im Trend, wie der Asus EeePC eindrucksvoll unter Beweis stellt. Auch die Konkurrenz ist längst erwacht, weshalb Medion das Akoya Mini 1210 nochmals leicht überarbeitet. Am morgigen Donnerstag, den 16. Oktober 2008, ist die erneuerte Version des Netbooks in allen Aldi-Filialen in Deutschland erhältlich.

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Medion Akoya Mini E1210 - So weit lässt sich der Akoya Mini aufklappen.
So weit lässt sich der Akoya Mini aufklappen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Aldi senkt die Preise: Das Update finden Sie am Ende des Artikels auf der zweiten Seite.
  2. 2Technik
  3. 3Ergonomie
  4. 4Medion vs. MSI
  5. 5Zubehör und Software
  6. 6Fazit:
  7. 7Update vom 16. Oktober: Preissenkung von Aldi

Wie netzwelt bereits berichtete, kommt das Grundgerüst von MSI und ist nahezu baugleich mit dem MSI Wind. Medion hat nur geringfügig die Hardware verändert.

Die nicht so schmucke Verpackung

Eine etwas schmucklose Verpackung mit spannendem Inhalt.

Aldi senkt die Preise: Das Update finden Sie am Ende des Artikels auf der zweiten Seite.

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Technik

Medion verbaut nach wie vor den Intel Atom N270 Prozessor. Die CPU taktet mit 1,6 Megahertz. Das Display ist mit seinen 10,2 Zoll verhältnismässig groß für ein Netbook und besitzt eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Sofort fällt auf, dass dessen Betrachtung wesentlich angenehmer als beim Asus EeePC ausfällt.

Der Arbeitsspeicher ist mit einem Gigabyte ausreichend dimensioniert, die Wahl des Massenspeichers fiel beim Akoya Mini auf einen herkömmlichen Magnetspeicher mit 160 Gigabyte Kapazität. Sehr anständig für ein Netbook, allerdings lässt dieser das Gesamtgewicht auf 1,14 Kilogramm anwachsen. Auf dem Mainboard ist ein Intel 945 GM Chipsatz verbaut.

Medion Akoya Mini E1210

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Drei USB-, ein Netzwerk- und ein VGA-Anschluss gehören auch in dieser recht jungen Geräteklasse zum guten Ton. Die integrierte Webcam bietet eine Auflösung von 1,3 Megapixeln und für Skype-Gespräche ist ein Mikrofon am oberen Displayrand eingelassen. Der Lüfter ist kein Nervtöter, aber durchaus in stillen Räumen wahrnehmbar, da dieser die Abwärme der Festplatte und der anderen Komponenten abführen muss.

Lautstärke
idleLast
31,6 db33,7 db

Dank des neuen Intel Atom Prozessors mit besserem Mainboard-Chipsatz wird nun auch unter Windows XP HD-Material flüssig dargestellt. Im Benchmark "Cinebench" ist der Atom circa um das Vier- bis Fünffache langsamer als moderne C2D Mobile Prozessoren auf Basis der Santa Rosa Plattform. Die Festplatte kann durch gute Datentransferraten überzeugen, wobei der Unterschied zu einer SSD-Platte nicht allzu groß ausfällt.

Benchmarks
Cinebench R10 32bit (1 CPU)548
Cinebench R10 32 bit (x CPU)838
Datentransferrate der Festplatte
Minimum24,3 MB/sek.
Maximum49,6 MB/sek.
Durchschnitt39,1 MB/sek.

Die Leistung des Akkus ist in Ordnung, obwohl dieser nur drei Zellen hat. Weshalb er sich schneller entlädt als jener bei der Konkurrenz. So bringt es das Medion-Netbook auf circa 100 HD-Film-Minuten ohne Steckdose und deaktiviertem WLAN. Das sind etwa fünf Minuten mehr als der Konkurrent von Asus. Im Office-Betrieb sind es gute 160 Minuten.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
165 min.100 min.

Medion Akoya Mini E1210 (2)


Ergonomie

Die Tastatur sorgt für eine positive Überraschung. Sie ist mit einer kurzen Einübungsphase ohne weiteres für das Zehn-Finger-System zu gebrauchen, vorausgesetzt, man hat keine XXL-Hände. Einzig und allein die Cursor-Tasten sind für regelmäßige Nutzung, wie zum Beispiel für Spiele, nicht geeignet. Sie sind schlicht zu klein geraten.

Asus EeePC 900Asus EeePC 900

Medion Akoya Mini 1210


Aufgrund der großen Tastatur blieb für das Touchpad nicht mehr viel Platz übrig. Mit Abmessungen von 5,0 x 4,0 Zentimetern fällt es ähnlich groß wie das des Asus EeePCs aus. Multitouch, also das gleichzeitige Erkennen mehrerer Berührungen, unterstützt es nicht. All dies ist in der Praxis kein Problem, wenn da nicht die äußerst kleine, durchgehende Touchpad-Taste wäre, welche die linke und rechte Maustaste ersetzt. Unter dem Touchpad wäre noch der eine oder andere Millimeter im Gehäuse frei gewesen. So hingegen ist diese äußerst klein und besitzt einen schlechten Druckpunkt, was die Arbeit nicht gerade erleichtert.

Das Display ist eines der Glanzstücke des Kleinen, denn es ist mit einer Diagonalen von 10,2 Zoll (26 Zentimeter) für ein Netbook erstaunlich groß. Es ist entspiegelt und lässt sich somit auch im Freien ohne weiteres betrachten. Die Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln weiß in Verbindung mit der guten Helligkeit zu überzeugen. Die Schrift lässt sich sehr gut lesen und somit steht dem Surfen im Internet nichts im Wege. Dies fördert nicht nur die Übersicht und schont die Augen, sondern erleichtert auch das Arbeiten merklich.

Medion vs. MSI

Wie bereits vermutet hat der Massenspeicher des Testmodells Vor- und Nachteile. Die verbaute Festplatte kann mit der Geschwindigkeit so mancher SSD-Speicher der Konkurrenz nicht ganz mithalten. Dafür gefällt die mit 160 Gigabyte sehr große Kapazität.

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