Diablo 3: Höllisch heiß brodelnde Gerüchteküche
Der Vorhang lüftet sich
Blizzard, in vollem Bewusstsein darüber, wie viel in jedes neue Pixel hinein interpretiert werden würde, legte auch falsche Spuren, Red Herrings genannt. So tauchte im CSS-Style der Seite nach und nach ein böse dreinblickender lilafarbener Pinguin auf - bislang konnte noch kein tatsächlicher Bezug zum Spiel hergestellt werden. Und am sechsten Tag erschien statt einer weiteren Rune ein Smiley. Mehr als nur ein symbolisches Augenzwinkern.
Dabei standen die Zeichen geradezu teuflisch gut für Diablo 3: Aus den anderen beiden großen Spiele-Serien von Blizzard, Starcraft und (World of) Warcraft, war bereits je ein neuer Titel verlautbart worden. Zudem erschien Diablo 2 am 29. Juni 2000, auch das Addon Lord of Destruction fiel auf einen 29. Juni - just der Tag, an dem Blizzard das WWI abhalten wollte.
Am ersten Tag der WWI spannte das Entwicklerteam von Blizzard die angereisten Fans indes nicht weiter auf die Folter und lieferte schnell die ersten Bilder und Videos zu Diablo 3. Der dritte Teil soll 20 Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers spielen und den Spieler sowohl zu alten Schauplätzen als auch bekannten Personen führen. Auslöser für das Abenteuer diesmal: ein Meteoriteneinschlag mit Folgen.
Dem erfolgreichen Grundprinzip des Jagens und Sammelns bleibt allem Anschein nach auch der dritte Teil treu. Ein 18-minütiges Video mit Spielszenen aus Diablo 3 sowie einen Cinematic Trailer finden Sie im netzwelt-Archiv. Die Mediengalerie zeigt einige Screenshots des neuen Blizzard-Titels:
Augenfälligste Änderung: Die Jagd nach Diablo wird erstmalig in 3D erfolgen. Zusätzlich sorgt eine Physik-Engine für mehr Abwechslung und Realismus im Spiel, mit Barbar und Hexendoktor sind bereits zwei der voraussichtlich fünf Klassen bekannt. Der Multiplayer-Bereich speziell im kooperativen Modus soll verbessert werden - mit konkreten Aussagen hält sich Blizzard aber bislang ebenso zurück wie mit einem Veröffentlichungstermin.
