Réthy und der Bildausfall - blitzig statt spritzig
Verkehrte Netzwelt: Mit dem Zweiten hört man besser?
Kurt Müller
Das EM-Halbfinale Deutschland gegen die Türkei stand unter keinem guten Stern. Sogar das Public Viewing auf der Wiener Fanmeile musste abgeblasen werden, weil es über der Bundeshauptstadt Österreichs kräftig regnete und stürmte. Die UEFA setzte zur Klärung des Sachverhaltes Spezialkräfte von CIA, BND und dem österreichischen Abwehramt ein, die ihr bei der Suche nach dem Schuldigen helfen sollte.
Intensive Computerrecherchen der Amerikaner ergaben, dass dieser Blitz aus heiterem Himmel offensichtlich auf ein Phänomen zurückzuführen ist, das sich Wetter nennt. Dieses wurde daraufhin auf die Liste der meist gesuchten Personen gesetzt und zum Staatsfeind Nummer eins erklärt. Da sich die CIA aber aus innereuropäischen Konflikten heraus halten wollte, wurde die Information aufgrund der direkten Zuständigkeit an die deutschen und österreichischen Behörden weiter geleitet.
Vom Kommentator zum Staatsfeind
Diese wiederum ermittelten, dass zur Tatzeit ein gewisser Béla Réthy eng in die Vorgänge rund um das Spiel eingebunden war. Réthys Rechner wurde daraufhin von der UEFA beschlagnahmt und den Forensikern des BKA übergeben. Diese fanden heraus, dass in der E-Mail-Korrespondenz des Reporters Tage vor dem Spiel verdächtig oft eine Person mit dem Decknamen Petrus erwähnt wurde.
Das BKA vermutete demzufolge einen Zusammenhang zwischen dem Wetter und diesem Petrus, woraufhin die amerikanische Regierung auch diesen auf die Liste des CIAs setzte und ihn als Staatsfeind Nummer zwei deklarierte. Doch die Ermittlungen gerieten ins Stocken, sodass die Kollegen des österreichischen Geheimdienstes eingesetzt wurden.
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