Was die Abkürzungen auf den Geräten bedeuten
Heimkino: Die Entwirrung des Buchstabenkabelsalats
Kurt Müller
Dabei ist der gelbe Eingang immer für das Bildsignal zuständig und die beiden rot-weißen Eingänge für das Audiosignal. Für verbesserte Videobilder ist der S-Video-Anschluss vorhanden, der Helligkeits- und Farbinformationen über zwei getrennte Leitungen mittels des so genannten Hosiden-Steckverbinders an das Empfängergerät schickt.
Die beste Bildübertragung bei analoger PAL-Fernsehtechnik wird aber mittels der YUV Composite-Eingänge erreicht. Hier werden die Farben in die Farbkanäle rot, grün und blau aufgespalten. Auf der Rückseite, zum Beispiels eines TV-Gerätes, sind dann Cinch-Buchsen für je einen Farbkanal vorhanden, die mit Y, Pb und Pr bezeichnet werden.

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YUV Composite-Eingänge: Y, Pb und Pr. (Bild: technic3d.com)
Sind die Anschlüsse hingegen mit Y, Cb, und Cr bezeichnet, werden die Farbinformationen digital übertragen. Findet sich ein U oder V als Beschriftung neben einer Buchse, dann wird das analoge PAL-Fernsehsignal mit höherer Qualität über S-Video übertragen. Unter PAL ist die Europäische Farbnorm zu verstehen, die seit 1963 gilt, aber zunehmend vom digitalen Fernsehen abgelöst wird.
Die Anschlüsse beim Satellitenreceiver
Als Besonderheit am SAT-Receiver sind die Anschlüsse zu nennen, die direkt von der Schüssel kommen und LNBin oder LNBout (Low Noise Block Converter) genannt werden. In letzter Zeit hat es sich eingebürgert, auch Fernsehapparate und SAT-Receiver mit Buchsen für RJ45 Lan- (Local Area Network-) Kabel auszustatten, um die Geräte netzwerkfähig zu machen.

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Satelliten-Receiver (Bild: kathrein.de)
(Klick vergrößert Rückansicht)
Der Beamer
Auch der Beamer besitzt die Anschlüsse, die auch Fernseher und teilweise beim SAT-Receiver vorhanden sind. Zusätzlich besitzen diese aber noch USB- oder Fire-Wire-Ports, um andere Peripheriegeräte wie USB-Sticks oder Computer anschließen zu können. Die Abkürzung USB steht hierbei für Universal Serial Bus. Damit können Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu zwölf Megabit pro Sekunde übertragen und bis zu 127 Geräte gleichzeitig angeschlossen werden. Die Version 2.0 bringt es bereits auf 480 Megabit pro Sekunde.

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Anschlüsse eines Beamers
(Klick vergrößert.)
Einige Beamer besitzen darüber hinaus noch Fire-Wire-Anschlüsse, die auch als IEEE 1394-Standard bekannt sind. Diese übertragen Daten mit einer Geschwindigkeit von 96 Megabit pro Sekunde haben aber den Vorteil, dass mittels der so genannten Ringtopologie 64.449 Geräte gleichzeitig verbunden werden können.
Ein Wort zum Schluss
Grundsätzlich gilt: Kein Kabel da hinein stecken, wo es nicht hinein passt oder scheinbar nicht passen will. Auf Gewalt in jedweder Form beim Kabelanschließen sollte verzichtet werden, da zum Beispiel die so genannten Pins der VGA- und DVI-Kabel sehr empfindlich sind und sich durch Gewaltanwendung verbiegen oder abbrechen und demzufolge die Kabel unbrauchbar werden.
Einen Artikel zur Qualität und Wichtigkeit von Kabelverbindungen finden Sie hier, einen Einkaufsberater zum Thema Flachbildschirme für HDTV finden Sie unter diesem Link.
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