Was die Abkürzungen auf den Geräten bedeuten
Heimkino: Die Entwirrung des Buchstabenkabelsalats
Kurt Müller
Damit sind aber die Möglichkeiten des Receivers längst nicht erschöpft. Denn dieses Gerät kann nicht nur Ton wiedergeben, sondern auch Bilder. Dabei bildet der Receiver die Zentrale für die Heimkinoanlage, an die zusätzlich Fernseher, Videorecorder, DVD-Player und alles andere angeschlossen wird, sodass das umständliche Umstecken der Kabel unterbleiben kann.
Die Bildwiedergabe: Fernseher
Sound ist vorhanden, es fehlt noch das Bild. Die Bildübertragung geschieht beim Fernseher meistens über ein Scart-Kabel, auch Euro-AV, Euroconnector oder Peritelevisions-Verbindung genannt. Scart ist ein Akronym für Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs, was ungefähr Vereinigung der Hersteller von (Hör-)Rundfunkempfängern und Fernsehapparaten bedeutet.
Dieses Kabel dient der Übertragung von analogen Videosignalen, wozu alle nötigen Signale in einem einzigen, mehrpoligen Stecker zusammengefasst sind. Viele Fernseher besitzen auch VGA- (Video Graphics Array-) Interfaces, sodass beispielsweise analoge Videosignale eines Computers an den Fernseher übertragen werden können.

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Die Anschlüsse eines Fernsehers. (Bild: areadvd.de)
(Klick vergrößert.)
Da die Rechner aber mittlerweile standardmäßig fast nur noch über DVI- (Digital Visual Interface) Ausgänge verfügen, werden diese zunehmend auch an TV-Geräten angebracht. Die derzeit höchste Bildschirmauflösung von 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD) wird dann mittels HDMI (High-Definition Multimedia Interface) an dazu fähige Bildschirme (als HD ready bezeichnet) übertragen.
Für den Empfang von Fernsehbildern unerlässlich ist das gute, alte, gegen Störungen geschirmte Antennenkabel oder das Scart-Kabel für den Satelliten-Empfänger. Außerdem sind meist in der Frontblende oder an der Seite noch ein Kopfhöreranschluss mit einer 3,5 Millimeter-Klinke und diverse Stereo-Cinch-Audioeingänge vorhanden.
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