Was die Stage6-Ablösung in der Open Beta drauf hat

Hochauflösender Vorabtest: DivX-Videoportal Vreel

Seit das beliebte Videoportal Stage6 im März die Pforten geschlossen hat, hoffen die User auf eine Alternative. Das Warten hat offenbar ein Ende: Vreel nutzt ebenfalls DivX-Technologie und lädt zum Betatest ein. Netzwelt hat die Plattform bereits inspiziert.

Vreel Logo
Will dank DivX Stage6 beerben: Vreel.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Was Stage6 so besonders machte
  2. 2Features von Vreel
  3. 3Finanzen und Recht
  4. 4Ausprobiert: Vreel in der Praxis
  5. 5Kommende Attraktionen
  6. 6Fazit: Beherzter Schritt in große Fußstapfen

Was Stage6 so besonders machte

Stage6 konnte der YouTube-Generation zeigen, wie Videos im Netz auszusehen haben: Dank DivX-Webplayer konnten Inhalte extrem komprimiert und trotzdem mit einer Auflösung von bis zu 720p hochgeladen werden. Die Videos standen sogar als Download bereit.

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Schnell entwickelte sich Stage6 daher zu einer beliebten Quelle für Serien und Kinofilme - ohne Einverständnis der Urheber natürlich. Ob das der wahre Grund für das Einstellen des Betriebs war, ist weiterhin unklar. Offiziell nannte Stage6 die immensen Kosten als Grund.

Features von Vreel

Wo Stage6 aufhören musste, will Vreel ansetzen. Das ehrgeizige Projekt macht seit Anfang Mai von sich reden: Zuerst DivXit getauft, kam schnell die Beschwerde von DivX und der Name musste abgelegt werden. Im Gegenzug erlaubte DivX den Vreel-Machern, die beliebte Technologie mitsamt Webplayer für das Projekt zu nutzen.

Es folgte ein Vertrag mit Limelight Networks, die sich um das Server-Netzwerk kümmern und die hohen Datenmengen verwalten, die bei einem Portal wie Vreel zwangsläufig anfallen. Bislang ist der Upload auf ein Gigabyte pro Video beschränkt, relativ schnell soll allerdings die Marke von 1,2 Gigabyte erreicht werden. Noch sind Downloads der Inhalte offiziell nicht möglich, Vreel plant dies aber nach der Betaphase ein.

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