iRobot: Roboter zwischen Sprengstoffräumer und Staubsauger

iRobots für den zivilen Gebrauch

Abgerundet wird das Angebot militärischer Roboter durch den iRobot PackBot Scout. Dieser ist ein leichter und robuster Erkundungsroboter, der nur 18 Kilogramm wiegt und damit sechs Kilo leichter ist als seine großen Brüder. Außerdem ist er knapp 20 Zentimeter hoch und kann Belastungen von mehr als dem 400-fachen der Erdbeschleunigung aushalten, was in etwa dem entspricht, was Kleidung während des Schleuderns in der Waschmaschine ertragen muss.

Die zivilen Varianten der iRobots können sowohl im Garten als auch im Haus selber eingesetzt werden, was sich insbesondere in der Namensgebung widerspiegelt. Die Freunde für den Garten nennen sich Verro oder Looj, die für den Hausgebrauch werden als Roomba, Scooba oder Dirt Dog bezeichnet.

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Die Kollegen von PCMag.com hatten auf der Consumer Electronic Show die Gelegenheit, aktuelle iRobot-Modelle zu testen

Gemeinsam ist allen, dass sie mit dem so genannten "Aware Robot Intelligence-System" ausgestattet sind, das die kleinen Helfer davon abhält, zum Beispiel Treppenstufen hinabzustürzen oder gegen Sofaecken und Stuhlbeine zu fahren. Dazu findet eine Vielzahl von Sensoren Verwendung, die Informationen über die Umgebung sammeln, weswegen die Bewegungsabläufe bis zu 67 Mal pro Sekunde neu berechnet werden.

iRobot Roomba
Der Roomba Staubsauger. Einmal von oben und einmal von unten. (Bild: irobot.com)

Der iRobot Verro wird in und um den Swimming-Pool eingesetzt, um das Wasser zu filtern oder Schmutz am Boden des Bassins zu beseitigen. Der iRobot Looj hingegen wird in eine Dachrinne gesetzt, um diese effektiv von Blättern und sonstigem Unrat zu befreien. Roomba saugt Teppichböden und Scooba wischt glatte Flächen.

Für den gröberen Schmutz und größere Flächen, wie zum Beispiel Garagen oder Ladenpassagen, kann der Dirt Dog verwendet werden. Der iRobot ConnectR sollte abschließend noch Erwähnung finden. Mit diesem kann die Familie ständig überwacht werden, da dieser mit einer Kamera und einem Lautsprechersystem ausgestattet ist.

iRobot-Typen
Bei uns noch nicht erhältlich: Looj (links oben), Verro (mitte) und Scooba (rechts) (Bilder: irobot.com)

Die Roboter sind auf der Händlerseiten für Europa und Amerika zu bestellen, wobei das Angebot in den USA das in Europa bei weitem übersteigt. Der Roomba kostet in Europa beispielsweise 399,99 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für die Ladestation (39,99 Euro) und die für die kabellose Steuereinheit für 49,99 Euro. Der Scooba hingegen ist noch nicht erhältlich.

Die Roboter der Looj-Serie sind ab 99,99 US-Dollar (65 Euro) zu haben, der Dirt Dog kostet 129,99 Dollar (84 Euro), die Verro-Serie ab 399,99 Dollar (258 Euro) und der Scooba ab 499,99 Dollar (323 Euro). Aber leider zurzeit nur in den Staaten.

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