Bluetooth macht das Hintertürchen auf

Datenklau: Samsung-Handy als Spionage-Werkzeug (Video)

Datenklau: Samsung-Handy als Spionage-Werkzeug (Video) Zur Handy-Spionage braucht es keine spezielle Software. Denn eine gefährliche Sicherheitslücke haben aktuelle Modelle schon an Bord: Bluetooth. Wie netzwelt im Selbstversuch herausfand, eignet sich ein Samsung-Handy als einfaches Werkzeug zur Bespitzelung. Wer nicht aufpasst, gibt schnell intime Daten in die falschen Hände.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Praktisches Bluetooth: Kabellos Daten übertragen
  2. 2Vorsicht: Samsung-Nutzer haben Direktzugriff auf die Daten
  3. 3Wie sie sich gegen Zugriffe schützen

Praktisches Bluetooth: Kabellos Daten übertragen

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"Hey, ich schick dir mal das Foto von der Party rüber" - mit Bluetooth schnell gemacht. Bluetooth gehört bei neuen Handy-Modellen zur Standard-Ausstattung. Der Gebrauch macht Kabelsalat überflüssig: Auf einer maximale Entfernung von etwa zehn Metern wandern per Bluetooth Daten drahtlos zwischen Kleingeräten hin und her.

Dazu gehören eigentlich zwei: Um beispielsweise Fotos zu tauschen, müssen beide Handynutzer einen gleichen Code eingeben, um eine Bluetooth-Verbindung zwischen den Geräten herzustellen. So ist sichergerstellt, dass keiner von beiden ohne Erlaubnis handelt. Nach dieser Absicherung lässt sich die ausgewählte Datei von einem Handy auf das andere herüberschieben. So weit, so sicher.

Vorsicht: Samsung-Nutzer haben Direktzugriff auf die Daten

Doch hat einer der beiden ein Samsung-Handy, ist Vorsicht geboten. Wie netzwelt in einem Praxistest bestätigen konnte, fällt der Datenklau mit Samsung-Geräten denkbar leicht. Anders als mit Handys von Konkurrenten, kann man mit Samsung-Handys nicht nur einzelne, ausgewählte Dateien senden und empfangen, sondern hat bei aktiver Bluetooth-Verbindung gleich Zugang zu ganzen Ordnern der Gegenstelle.

Das heißt, der ahnungslose Handy-Nutzer erhält auf Wunsch nicht nur das Foto der letzten Party, sondern gibt unwissentlich eine Menge von sich preis. Mit dem Samsung-Handy lässt sich nämlich unerkannt etwa das gesamte Foto-Archiv kopieren. Auf diese Weise können intime Inhalte leicht in die falschen Hände geraten.

Kurzum: Samsung-Besitzer erhalten mehr Zugriff, als sie eigentlich sollten. Manche Mobilfunkhersteller bauen zusätzliche Sperren oder Sicherheitsabfragen ein, um solch einem Datenklau vorzubeugen. Doch die teils unpräzisen Formulierungen und die Unwissenheit der Handy-Besitzer machen die Bemühungen nutzlos.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 7 Beiträge

Zitat: Wer sein Handy für den Datenempfang / -versand freigibt sollte wissen was er macht. Sollte wissen und weiß sind zwei...

Hallo ! Meines Erachtens ist der Artikel überzogen und Effekthascherei. Wer sein Handy für den Datenempfang / -versand freigibt sollte wissen was er macht. Jeder der sich hier...

Zitat: Ich wiederhohle es noch mal: Wer so dämlich ist für den Empfang von einem Bild oder MP3 sein Telefon mit dem anderen zu koppeln, hat es nicht anders verdient. ...

Es tut mir Leid, aber definitiv ist und bleibt es Unfug! Auf der Seite ist ein Video zu sehen, dass behauptet zum versenden von Bildern oder was auch immer muss man die Telefone koppeln (pairen). Das ist...

Hi mkihr, der Artikel ist nicht auf Effekt aus, sondern will zum einen informieren, zum anderen warnen. Die Fälle, bei denen Nutzer genau den von Arthur Spooner beschriebenen Vorgang erlebt haben,...

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