Den freieren Austausch digitaler Inhalte fördern
Internet & Netzwelt: Netzwelt stellt 20.000 Texte unter Creative Commons
Ab sofort bietet netzwelt seine redaktionellen Beiträge unter der so genannten Creative-Commons-Lizenz an. Das bedeutet: die Allgemeinheit kann ab sofort über 20.000 Seiten hochwertige redaktionelle und andere Inhalte für nicht-kommerzielle Zwecke nutzen. Netzwelt-Texte- oder Grafiken dürfen vervielfältigt, komplett verbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden.

Auch eine Bearbeitung der Texte ist erlaubt. Voraussetzung ist, dass keine kommerzielle Nutzung erfolgt und dass netzwelt stets als Urheber unter Linkangabe beziehungsweise online verlinkt erwähnt wird. Weitere Bedingung ist, dass die bearbeiteten und auf anderen Kanälen verbreiteten netzwelt-Texte unter gleicher CC-Lizenz angeboten werden. Zusammengefasst: Für netzwelt gilt künftig nicht mehr das allseits bekannte "alle Rechte vorbehalten".
Mit der Nutzung einer Creative-Commons-Lizenz verfolgen die Betreiber einen kreativen Ansatz. Dieser möchte den Anforderungen an Content-Austausch besonders auch im Internet fördern. Urheberrechtliche Schranken sollen abgebaut werden, die Weiterverarbeitung- und Verbreitung von netzwelt-Inhalten erleichtert werden.
Die Creative-Commons-Lizenzen werden durch die im Jahr 2002 gegründete Non-Profit-Organisation Creative Commons Kreativen und Content-Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt und zwar in Form vorgefertigter Lizenzverträge. Die Vereinfachung der Nutzungsrechte der Texte und Grafiken erläutert Sascha Hottes, neben Dirk Hottes einer der beiden netzwelt-Gründer, wie folgt: "Wir fördern als junges Unternehmen mit der Anwendung der CC-Lizenz den freieren Austausch digitaler Inhalte."
"Wir begrüßen sehr, dass netzwelt.de als großes deutsches Online-Portal seine Inhalte unter einer remix-fähigen Creative Commons-Lizenz zur kreativen Weiternutzung zur Verfügung stellt", so Markus Beckedahl, Projektleiter für Creative Commons Deutschland. "Wir sind uns sicher, dass dieses Vorbild weitere deutsche Medien anregen wird, die eigenen Inhalte offen zu lizenzieren."
