Skype 4.0: VoIP-Client wird Videotelefonator
Breites Band
Dank der P2P-Technologie und hoher Datenkompression sei es möglich, per Skype mit einer Bandbreite von gerade einmal sechs Kilobit pro Sekunde Telefonate zu führen. Skype 4.0 hievt die notwendige Übertragungsrate auf einen höheren Wert: Video-Telefonate im Vollbild benötigen etwa 90 Kilobyte pro Sekunde, wie die Skype-Entwickler deutlich machen.
Eine Vielzahl von geplanten Funktionen haben es indes noch nicht in die erste Beta geschafft: Videopräsentationen, automatische Wiedereinwahl und die Echtzeit-Hilfe Skype Prime werden vermutlich erst in der finalen Version mit an Bord sein.
In diesem Video erklärt Mike Bartlett fortgeschrittene Features von Skype 4.0 wie Dateiversand und das Anlegen von Gruppen.
Update: Was hat sich mit der Beta 2 geändert?
Die Skype-Entwickler haben das Feedback von etwa 45.000 Hinweisen aus der Community ausgewertet und in die zweite Beta-Version einfließen lassen. Viele Anwender wünschten sich die alte und platzsparende Anordnung der Fenster zurück. Daher bietet Skype 4.0 unter Anzeige jetzt einen Kompaktmodus: Dabei sind Kontaktliste und Chatfenster wieder separat und können beliebig platziert und skaliert werden.
Mike Bartlett bedankt sich für das umfangreiche Feedback der Betatester und stellt die Änderungen der Beta 2 vor.
Desweiteren sind verpasste Anrufe und ungelesene Nachrichten jetzt farblich deutlicher hervorgehoben, die Kontakte lassen sich leichter in Kategorien umsortieren. Laut Skype soll noch in diesem Jahr eine dritte Beta erscheinen, die finale Version ist für Anfang 2009 geplant.

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